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Agape Mission Freundesbrief Februar / März 2017


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Freundesbrief Agape-Missions Februar/ März 2017

Liebe Freunde, liebe Geschwister, Grüße im Namen des Herrn.

Die Zeit geht so schnell vorbei, wir befinden uns jetzt schon im März 2017. Unsere Hoffnung in Simbabwe ist, dass der Herr auf dem Thron ist und dass Er die Kontrolle über die Situation in unserem Land hat.
Wir trösten uns mit den Worten des Propheten Jeremia Kap. 29:

11 Denn ich kenne ja die Gedanken, die ich über euch denke, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, um euch Zukunft und Hoffnung zu gewähren. 12 Ruft ihr mich an, geht ihr hin und betet zu mir, dann werde ich auf euch hören. 13 Und sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden, ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir, 14 so werde ich mich von euch finden lassen.
Diese Worte waren für die israelitischen Gefangenen ein großer Trost. Diese Worte sind für uns Christen in aller Welt eine Quelle der Stärke.
Für uns Missionare sind diese Worte eine tiefe Hoffnungsquelle, besonders wenn alles zu stagnieren und bedrohlich scheint. Es ist so ermutigend, zu verstehen und zu wissen, dass der Herr “gute Gedanken” über unsere Leben, Familien, die Missionsarbeit und unsere Zukunft usw. hat. Wenn wir die Liebe und Güte Gottes uns gegenüber verstanden haben, können wir Ihm mit Freude, Liebe und Hoffnung dienen. Obwohl wir nicht jede Frage beantworten können, die uns in der Missionsarbeit gegenübersteht, dienen wir dem Herrn durch Glauben, in dem Wissen dass Er über uns steht und jede Situation versteht, die uns begegnet.
Mögest du auch getröstet sein als Kind Gottes, in welcher Situation auch immer du dich wiederfindest, wissend, dass “Er gute Gedanken über dich hat.”

In Simbabwe geschehen gerade viele Dinge:

Regen:

Danke für eure Gebete für Regen. Am Anfang der Regensaison schien alles hoffnungslos; es war sehr heiß und trocken; tausende von Rindern sind umgekommen, jeden Tag wurde die Wassersituation im ganzen Land immer schlimmer. Viele Bohrlöcher waren ausgetrocknet, weil die Wasserstände kontinuierlich sanken. Aber irgendwann gegen Ende Dezember 2016 begann es zu regnen. Wir haben seit 20 Jahren nicht mehr so viel Regen gesehen. Alles ist grün, Dämme füllen sich und die Flüsse schwellen an vor lauter Wasser. Wir danken Gott für diesen wunderbaren Segen.
Obwohl sich ein Gefühl der Erleichterung breit gemacht hatte nach dieser 5jährigen Dürre, wurde auch ziemlich viel durch den heftigen Regen zerstört. In den ländlichen Gebieten haben viele Menschen ihr Zuhause verloren, einige Getreidefelder sind derzeit überflutet und einige Dämme wurden fortgeschwemmt. Die Maisernte wird negativ von der Flut betroffen sein. Einige Brücken wurden beschädigt. Mehr als 100 Menschen, vor allem Schulkinder, sind in den überfluteten Flüssen ertrunken.
Eines unserer Gemeindegebäude in Tsheli (80km westlich von Nkayi) wurde vor zwei Wochen auch vom Regen zerstört. Einige unserer Missionsgebäude müssen bis zum Ende des Regens im April repariert und instandgehalten werden.
Vor zwei Wochen hat der Zyklon Dineo Mosambik und Simbabwe schwer getroffen und heftige Regen in viele Teile Simbabwes gebracht. Einige Orte, in denen Agape Missions arbeitet, wurden von diesem Zyklon stark betroffen. Viele Familien sind betroffen; einige haben weder Essen noch einen Unterschlupf. Die Zerstörung ist wirklich großflächig.

Die Regensaison dauert normalerweise bis Anfang April an. Sollte der Regen dennoch einen weiteren Monat anhalten, wird das Leiden deutlich ansteigen; die Situation wird für die vielen Familien umso komplizierter, besonders im Hinblick auf die Regierung, die zur Zeit keine Kapazitäten hat, um mit Naturkatastrophen umzugehen. Armut und Leid steigen weiter an.
Neben all diesen negativen Auswirkungen und Nöten, die durch den heftigen Regen aufgetreten sind, sind wir trotzdem dankbar darüber, dass wir nach 5 Jahren der Dürre endlich Regen bekommen haben. Der Herr ist treu.

Zustand der Straßen

Unsere erste Missionsstation, Nkayi, liegt ungefähr 158 km nördlich von Bulawayo. Hier wurde im November 1984 die erste Agape Missions-Gemeinde gegründet. Damals dauerte es 1 Stunde und 20 Minuten, um von Bulawayo nach Nkayi zu fahren. Damals war die Oberfläche der Straßen noch in einem guten Zustand. Es hat Spaß gemacht durch die Wälder zu fahren und die frische afrikanische Luft zu genießen, während man einige wilde Tiere zu Gesicht bekam.
Jetzt sind 80% unserer Missions-Programme in ländlichen Gegenden. Das bedeutet, dass unser Missionsteam immer noch weitläufig in diesen Gegenden reisen muss. Aber aufgrund der Flut wurden viele Straßen überschwemmt und extrem beschädigt. Zurzeit brauchen wir für die 158km von Bulawayo nach Nkayi 6 Stunden - mit einem guten Auto. Das heißt, dass viele kleinere Fahrzeuge noch viel länger brauchen, um auf ländlichen Straßen im Distrikt Nkayi und anderen ländlichen Gegenden zu fahren. Wir sind dem Herrn dankbar, dass wir trotz all dieser Herausforderungen dennoch Zugang zu all unseren Missionseinrichtungen auf dem Land haben, auch wenn es ewig dauert, bis wir dort ankommen. In Simbabwe zu leben bedeutet im Glauben zu leben.


Fahrräder

Es gibt Fahrräder, die speziell für Afrika hergestellt werden. Sie haben dicke Reifen, sehr stabile Rahmen und keine Gangschaltung. Sie wurden für afrikanische Straßen erfunden. Aufgrund des sehr schlechten Zustands unserer Straßen in den ländlichen Gegenden ist Fahrradfahren zu einer vernünftigen Alternative geworden. Dank eurer Unterstützung konnten wir 22 Spezialfahrräder mit großen Reifen kaufen, die unseren Straßenverhältnissen angepasst sind. Wir haben sie an einige unserer Leiter auf dem Land verteilt, damit sie die Möglichkeit haben, weite Strecken und zerstörtes Gebiet überwinden zu können.
Wir brauchen aber weitere 45 Fahrräder für unsere Missionsarbeit auf dem Land.



Internet

Simbabwe hat sehr schnelles Internet, sowohl in städtischen als auch in ländlichen Gebieten. Dies dient uns sehr zum Vorteil, denn wir können dadurch mit den meisten unserer Leiter kommunizieren. Das ist für uns ein großer Segen. Die Herausforderung ist allerdings, dass wir die nötige Ausstattung zur Kommunikation bekommen. Einige Leiter haben gute Smartphones, Tablets, etc., aber andere haben sie nicht. Vergangene Woche haben wir 15 gute Telefone gekauft, die wir an unsere Leiter in den ländlichen Gegenden verteilen wollen. Aber wir benötigen noch einige mehr. Wir kaufen hauptsächlich chinesische Produkte. Sie sind qualitativ nicht so hochwertig wie europäische, aber sie funktionieren.


Die Schule

Unser Agape College wird mit jedem Tag besser; die Infrastruktur verbessert sich, weil wir weiter bauen. Auch hier gibt es die eine oder andere Herausforderung, aber wenn wir so zurückschauen, sind wir sehr ermutigt und danken dem Herrn für die kontinuierliche Weiterentwicklung dieser Schule.



Cowdry Park Center

Wir konnten im Januar die restlichen benötigten Materialien für den Bau des Daches des Gemeindegebäudes in Cowdry Park kaufen. Das Dach ist demnächst fertig gestellt.



Gebetsanliegen
  1. Tausende junge Menschen aus Simbabwe leben in Südafrika, Botswana und Namibia. Viele müssen in diesen benachbarten Ländern unter sehr schlimmen Zuständen leben. Bitte betet für deren Rückkehr nach Hause.
  2. Bitte betet für unseren Gesundheitssektor.
  3. Wir haben Bedarf an verschiedenen Dingen für die Mission (Fahrräder, Bibeln, Materialien für die Bibelschule, Kommunikationsmittel, pastorale Hilfe, Konstruktion, Schule, etc.).
    Bitte betet, dass wir die notwendigen Mittel empfangen werden, um den Anforderungen unserer verschiedenen Programme gerecht werden zu können.
  4. Unser Hauptfokus als Agape-Missions liegt auf der Ausbreitung des Wortes Gottes. Bitte betet mit uns, dass der Herr uns viele Türen und Herzen öffnet, die bereit sind, das Evangelium zu empfangen.

Danke, dass ihr uns mit euren Gebeten zur Seite steht; dass ihr uns mit finanziellen Mitteln zur Seite steht; dass ihr uns, trotz allen Schwierigkeiten denen unser Land ins Auge blicken muss, weiterhin unterstützt; dass ihr unserer Familie beisteht.

Der Herr segne euch alle reichlich, Euer Bruder und Freund in Simbabwe

Lucky Moyo



some voices

Meditativ und tief unter die Haut

Mal Soul, mal Jazz, schöne Choräle und Hymnen. Mal meditativ tief unter die Haut, mal fetzig-urwüchsig und jubilierend. Als differenzierter Klangkörper erwies sich das Ensemble „Some Voices“ beim Konzert für die Agape-Mission in Simbabwe in der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde in der Oesterleinstraße. Das Ensemble aus Plochingen präsentierte vornehmlich Eigenkompositionen. Dabei erwiesen sich die Sängerinnen, Sänger und Instrumentalisten als Perfektionisten in Sachen Rhythmus und musikalischem Ausdruck. Der Erlös des Konzerts geht an die Agape- Mission in Simbabwe, die seit fast dreißig Jahren unter der Leitung von Lucky Mojo steht, der in den Achtzigerjahren in Aalen studierte und dann in seine Heimat zurückkehrte. Schwerpunktmäßig soll ein Schulprojekt unterstützt werden.

(Text/Foto: su)

© Gmünder Tagespost 18.11.2013



some voices

Benefizkonzert für die Agape Mission von Lucky Moyo

am Samstag 16.11.2013, 20 Uhr


Ev.-freik. Gemeinde (Baptisten)
Oesterleinstr. 16, Aalen (gegenüber Wertstoffhof)


Karten im Vorverkauf: 10€
Bücherwurm Aalen, Stuttgarter Str. 16
Abendkasse: 12€
Schüler u. Studenten 3€ Ermäßigung

Das Ensemble Some Voices, das seit nunmehr zwölf Jahren besteht, ist in Plochingen bei Stuttgart beheimatet. Der Musikstil von Some Voices ist vielseitig. Er vereint Elemente des Jazz, Blues, Rock, Pop und Latin mit bis zu 6-stimmigen Gesangssätzen.
Die Formation präsentiert fast ausschließlich Eigenkompositionen, wobei sich ihr Sound irgendwo zwischen Matt Bianco und Manhattan Transfer bewegt. Fetzig groovende Up-Tempo Titel finden sich ebenso in ihrem Programm wie meditative Balladen oder klangverliebte Choräle.
Dabei gestaltet jedes some-voices–Mitglied eigene Solopassagen und jede Stimme klingt unverwechselbar und einzigartig. In der Gruppe fügen sich die Sieben dann zu einem harmonischen Ganzen mit einer faszinierenden Klangarchitektur zusammen.

Es ist wohl genau diese Mischung aus ausdrucksstarken solistischen Stimmen und sattem Chorsound, die der Gruppe eine stetig wachsende Fangemeinde beschert hat. Und so ist es kaum verwunderlich, dass some voices immer wieder bei verschiedenen Festivals, Konzertreihen, Kirchenkonzerten und CD-Produktionen zu hören sind.

In ihrem aktuellen Programm präsentiert die klangverliebte Kehlengemeinschaft neben interessanten Eigenkompositionen überwiegend alte Kirchenchoräle und Hymnen. Texte, die über hunderte von Jahren ihre Aktualität behalten haben, verpackt in zeitgemäße Klänge und überraschende Arrangements.
Musik die berührt. Mal soulig, mal jazzig, mal eher klassisch – der Klangvielfalt von some voices scheinen keine Grenzen gesetzt.

Aktuelle CDs: „flyin‘ high“ (2006), König David (2011)


some voices sind:
Susanne Courtin (Sopran, Keyboard, Violine) Elvira Lang (Sopran)
Patricia Heil (Alt) - Martina Schwarz (Alt)
Peter Eltermann (Tenor, Mouthpercussions) Stephan Kempf (Bass)
Andy Nau (Bassgitarren)
Uli Haug (Sound + Technik)




 

Agape Mission Freundesbrief Oktober 2013


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Liebe Brüder und Schwestern,
ich grüße euch wärmstens im Namen von Jesus aus Simbabwe mit Jakobus 1, 12: Glückselig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet; denn nachdem er sich bewährt hat, wird er die Krone des Lebens empfangen, welche der Herr denen verheißen hat, die ihn lieben.
Das ist unser Gebet hier in Simbabwe, dem Herrn zu vertrauen in jeder Situation, zu wissen, dass wir eines Tags sein Gesicht in der Ewigkeit schauen werden, aber auch den Glauben zu haben, dass die Situation in unserem Land eines Tages besser sein wird. Dies sind tröstende Worte von Jakobus und sie ermutigen uns, weiterhin dem Herrn zu dienen, mitten in Nöten, nicht nur hier in Simbabwe, sondern überall in der Welt treffen wir auf verschiedene Prüfungen und Beschwerlichkeiten. Mögen wir weitermachen, unseren Herrn zu lieben und ihm zu dienen, solange wir das Geschenk des Lebens noch genießen.
Seit 27. August bis heute (17. 10.) bin ich jeden Tag zum Krankenhaus gefahren, um Sifiso während ihrer Zeit der körperlichen Schmerzen und ihres Leidens zu unterstützen. Das ist eine Zeit großer Umstellungen, körperlich, geistig und psychisch. Es ist eine Zeit, Gebet zu üben; es ist eine Zeit Gott zu vertrauen. Es ist eine Zeit die Bibel zu lesen und deren tröstende Worte und ihr geistlichen Einfluss auf unser Leben wertzuschätzen.
Sifiso ist immer noch im Krankenhaus, und wenn alles gut geht, wird sie gegen Ende November entlassen. Die Operationen sind bis jetzt gut gelaufen, aber sie hat noch immer einige Schmerzen. Zwei Haupt-Operationen, um ihre Beine zu richten, stehen noch aus. Die Oberschenkel sind jetzt erfolgreich wiederhergestellt worden.
Wir haben nicht genug Worte UM UNS FÜR EUREN BEISTAND WÄHREND DIESER SEHR SCHWIERIGEN ZEIT ZU BEDANKEN. WIR WERDEN EURE FREUNDLICHKEIT UNS GEGENÜBER NIE VERGESSEN. MÖGE UNSER GUTER GOTT EUCH REICHLICH SEGNEN.

Leiter in der Mission

Es ist sehr beruhigend zu sehen, wie Gott viele Leiter hervorgebracht hat, die fähig sind, auch in diesen schweren Zeiten bei der Arbeit zu bleiben. Es war meine Vision, viele Leiter über viele Jahre heranzubilden und nun kann ich die wunderbaren Vorteile, fähige Leiter hervorgebracht zu haben, sehen. Ich glaube, dass Leiterschafts-Training eine der Hauptinvestitionen der Agape Mission ist. Wir werden weiter Leiter für den zukünftigen Zuwachs der Mission heranziehen und für die Fortdauer in der nächsten Generation.
Sogar jetzt, während ich den Besuch im Krankenhaus mache, gehen Missionsarbeit und die geplanten Programme in den Gebieten, wo die Agape Mission verschiedene Zentren oder örtliche Kirchen haben, weiter.
Es gab mehrere evangel. Einsätze in verschiedenen Distrikten. Auch gab es mehrere Hochzeiten, die im Monat September stattfanden, und Agape Mission hat mehrere Trauungsbeamte (ähnl. Standesbeamter) eingesetzt, die in den Trauungszeremonien amtiert haben. Es gibt ein Team, das alles für die 30-jährige J ubiläumsfeier im nächsten Jahr vorbereitet. Sie haben schon begonnen und machen Fortschritte. Es ist viel Arbeit, aber wir alle sind erfreut, die Gnade Gottes zu sehen, die uns durch diese schwierigen Jahre gebracht hat.

Bibelschule

Wir haben eine Pause gemacht und starten nun den nächsten Bibelkurs am 26. Januar 2014. Letzte Woche ist einer unserer Pastoren nach Durban gereist, um Literatur für das Bible-College zu holen. Es ist ein 3-jähriger Kurs, der in Nketa gestartet wird und dann in allen unseren Zentren übertragen wird. Jetzt haben wir viele ausgebildete und fähige Lehrer, die gut unterrichten können. Das ist ein Teil unseres langfristigen Leiterschaftstrainings.

Schule

Unser öffentliches Bildungssystem hat viele Herausforderungen zu bewältigen und viele junge Leute sind aus der Schule raus. Wir haben keine Worte, um auszudrücken, wie dankbar wir euch sind, wie wir zusammen mit eurer Hilfe die erste Phase von unserer Schule bewältigen konnten. Es war eine große Lernkurve für uns. Aber wir sehen die Hand des Herrn, wie er viele christliche Lehrer und Akademiker dazu gerufen hat, die uns in unserem Projekt beistanden. Von Oktober bis Ende November ist die Zeit für Prüfungen und das Ende des Schuljahrs in Simbabwe. Und viele Schüler sitzen schon über ihren Prüfungen. Die nächste Aufnahme von Studenten wird im Januar/Februar 2014 sein zum Beginn des neuen Schuljahrs.
Diese Pause gibt uns reichlich Zeit um all die notwendigen Planungen und die restlichen Feinschliffe an den Schulstrukturen vorzunehmen. Wir sind Gott für einen hochmotivierten Schuldirektor dankbar, der einen enormen christlichen Einfluss auf die Lehrer und Studenten hat. Ende Januar/Februar wird auch die Homepage der Schule fertig sein, an der wir im Moment noch arbeiten. Es gibt einige Anforderungen vom Bildungsministerium und alles läuft nach Plan, und wir sind alle glücklich trotz vieler Herausforderungen, die ja bei jedem neuen Projekt normal sind.
Die Endkosten sind sehr hoch geworden, aber wir kommen langsam dorthin. Bis Anfang Januar 2014 brauchen wir das ganze Schulmobiliar und die Computer.

Europabesuch 2014

Ich plane Deutschland und die Schweiz im April/Mai 2014 zu besuchen. Ich glaube, dass sich bis dahin Sifiso halbwegs gut erholt haben, und körperlich und geistig stark genug sein wird, dass ich nach Europa reisen kann. Mein Hauptziel ist euch die vielen Dinge zu berichten, die Gott in diesen vergangenen 30 Jahren in der Missionsarbeit getan hat und um DANKE zu sagen.

Es gibt viele Dinge, die ich berichten werde und wofür ich unsere DANKBARKEIT ausdrücken möchte, wenn ich nächstes Jahr komme, ich kann nur nicht alles in diesem Brief sagen.

Vielen Dank für eure treue Unterstützung und Gebete. Ich denke auch an euch in meinen Gebeten.

Euer Bruder in Simbabwe und Mosambik

Lucky Moyo





 

Agape Mission Freundesbrief August 2013


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Liebe Freunde, liebe Brüder und Schwestern,
ich grüße euch aus Simbabwe im Namen unseres Herrn und Retters Jesus Christus mit den Bibelworten „Herr lehre uns beten (Luk. 11, 1) und „das Gebet des Gerechten vermag viel, wenn es ernsthaft ist“ (Jak. 5, 16b)

Es ist nun schon fast 30 Jahre her, dass wir die Missionsarbeit anfingen. Viele Dinge haben sich seither in der Welt verändert. Ich denke dabei an den Fall der Berliner Mauer, der die ganze Welt überraschte, und an das Ende der Apartheid in Südafrika, was vielen Afrikanern Freude brachte. Wir können auch den Fall des Kom- munismus in der ehemaligen Sowjetunion nicht vergessen – sogar Kuba hat sich ein Stück verändert. Und es gab viele andere bedeutsame Ereignisse in den letzten 30 Jahren, welche die Welt in positiver Richtung verän- dert haben.

Aber Simbabwe hat sich leider negativ entwickelt, so dass es nun ein sehr schwieriger Ort ist, um darin zu ar- beiten und zu wirken. Gemäß den Statistiken haben wir eine Arbeitslosigkeit von fast 90% und dies bringt sehr viel Not in die betroffenen Familien.

Aus menschlich nicht nachvollziehbaren Gründen verschließen selbst gute afrikanische Länder ihre Augen und unterstützen ein ungerechtes System, das viele seiner Bürger verarmen lässt und fast 30% seiner Bevölkerung aus dem Land getrieben hat.

Nur noch Gott kann eingreifen in Simbabwe, nur noch Er kann unsere Situation verändern.
Wie ihr sicher schon aus den Medien erfahren habt, hatten wir am 31.07. Wahlen. Aber das Wahlergebnis hat leider noch mehr Probleme und Fragen über Simbabwes zukünftige Politik und Wirtschaft aufgebracht. Viele Menschen sind voller Angst und Furcht. Jeder fragt sich: “Was wird die Zukunft bringen?” Die simbab- wische Aktienbörse verlor seit der Wahl bis heute (05.08.) ca. 11 %.

Wie alle Bürger Simbabwes haben auch wir hier in der Mission unsere Sorgen und Bedenken. Aber was für ein Vorrecht ist es in Zeiten wie diesen und in einem Land wie Simbabwe Jesus zu kennen und mit Ihm in Bezie- hung zu sein!

Was für ein Vorrecht ist es solche Brüder und Schwestern wie euch zu haben, die uns all die Jahre in ih- ren Gebeten getragen haben.
Unser Schrei in einer Stunde wie dieser ist: „Herr lehre uns beten“. Das Gebet eines Gerechten ist sehr effektiv, genauso wie das von Elia.

Unsere sehr ernste Bitte ist, dass wenn du heute Abend zu Bett gehst und wenn du morgen aufwachst: Bitte vergiss nicht für uns zu beten!

Ich habe zurück geschaut in die Vergangenheit und mich ernsthaft gefragt, was mich am Laufen hielt im Missionsfeld. Was ist der Grund, dass die Vision brennend blieb, und dass wir in vielen schwierigen Umständen fokussiert blieben Jesus zu dienen. Was bewirkte, dass wir neue Programme und Projekte starteten.
Ich habe nur eine Antwort: Es waren eure Gebete.
Durch eure Gebete hören wir wie Jesus zu uns sagt: „Fürchtet euch nicht, ich habe die Welt überwunden.“
Durch eure Gebete werden wir gestärkt und getröstet.

Die Konferenz
Von Freitag, 09.08. bis Montag, 12.08., findet unsere jährliche Gesamtkonferenz in Nketa (Stadtteil von Bulawayo) statt. Viele Geschwister haben uns nahegelegt, die Konferenz aufgrund des unsicheren politischen Umfelds ausfallen zu lassen. Aber wir entschieden uns weiter zu machen, damit viele Brüder und Schwestern, die durch schwierige Zeiten gehen, ermutigt und belebt werden.
Wir sind erwartungsvoll und glauben, dass der Herr während der Konferenz viele Menschenleben berühren wird. Diener Gottes aus Simbabwe und anderen afrikanischen Ländern werden uns dienen.

Schule
Durch eure Großzügigkeit und eure Gebete sind wir dabei die erste Phase des Schulprojekts abzuschließen. (siehe Fotos). Bald werden wir mit der zweiten Phase fortfahren. Dort werden die technischen Dinge und ein Labor untergebracht sein.
Es ist ein sehr schwieriges Projekt – insbesondere in Anbetracht der weltweiten Wirtschaftskrise. Aber durch die Gnade Gottes sind wir gemeinsam schon so weit gekommen. Was für ein Segen ist es dem Herrn mit unseren begrenzten Gaben hier in Simbabwe dienen zu dürfen.

Vielen Dank
Danke, dass ihr mit uns steht in diesen schwierigen Zeiten in Simbabwe. Für mich ist das ein Wunder.
Danke, dass ihr nicht müde werdet – zusammen bauen wir die Missionsarbeit, welche den kommenden Generationen zu Gute kommt.
Danke für eure anhaltende finanzielle Unterstützung, ohne die wir nicht so weit gekommen wären.

Gebetsanliegen
Bitte betet weiter

(Zur Information: Bodenschätze sind eine der stärksten Gründe für Konflikte in Afrika – und Simbabwe bildet da keine Ausnahme. Simbabwe ist sehr reich an Bodenschätzen und der größte Teil der Krise – politisch und wirtschaftlich – wird durch diese Bodenschätze am Laufen gehalten – auch wenn es öffentlich nicht zugegeben wird.)

Unsere Zukunft
Habakuk 3,17 : Denn der Feigenbaum blüht nicht, und an den Reben ist kein Ertrag. Der Ölbaum versagt seine Leistung, und die Terrassengärten bringen keine Nahrung hervor. Die Schafe sind aus der Hürde verschwunden, und kein Rind ist in den Ställen. 18 Ich aber, ich will in dem HERRN frohlocken, will jubeln über den Gott meines Heils.

Möge unser Herr und Retter Jesus, der Messias, euch Frieden geben und euch segnen. Wir denken an euch in unseren Gebeten. Euer Bruder und Freund im Missionsfeld.

Lucky Moyo

Am 16.11.2013, 20 Uhr wird die Musikgruppe “Some Voices“ http://www.some-voices.de/Home.htm ein Benefizkonzert für Agape Missions in Aalen, Oesterleinstrasse 16, bei den Baptisten (Evang. freikirchliche Gemeinde) geben.





 

Agape Mission Freundesbrief März 2013


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Liebe Freunde und Geschwister,
ich möchte diese Gelegenheit ergreifen, um Euch und Eure Familien herzlich zu grüßen. Wie der Apostel Paulus einmal sagte, Ich danke Gott für euch und ich erinnere euch immer in meinen Gebeten.

Jedes Jahr wählen wir ein biblisches Thema aus, das uns durch das ganze Jahr ermutigen und unserem Glauben helfen soll im Herrn zu wachsen. Dieses Jahr ist unser Thema hier im Missionsfeld aus Jesaja 60,1:
„Mache dich auf, werde Licht, denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir“

In 1. Samuel 30 lesen wir, wie David einer großen Herausforderung begegnete als die Amalekiter Ziklag angriffen und es niederbrannten. Das Volk drohte ihn zu steinigen, „aber David stärkte sich im Herrn“!

Trotz aller Herausforderungen, die über dem Horizont hier in Simbabwe erscheinen, liegt unsere Stärke, Mut und Hoffnung für 2013 in unserem Gott. Wir haben uns entschlossen, aufzustehen und die Herrlichkeit des Herrn zu suchen, selbst in diesem schwierigen Jahr.

Im Januar hielten wir mehrtägige Gebetstreffen in allen unseren Ortsgemeinden im ganzen Land ab. Wir gingen vor Gott und beteten für die Missionsarbeit und für alle Programme in 2013, unseren Schutz und für die Verbreitung des Evangeliums von Jesus Christus.

Bis Januar 2013 waren wir fast verzweifelt und verloren die Hoffnung auf irgendwelche bedeutsamen Niederschläge. Viele Tiere, vor allem Rinder, starben und die Sonnenhitze kombiniert mit der Dürre war unerträglich. In der eigentlichen Regenzeit November und Dezember regnete es sehr wenig. Dafür hatten wir im Januar unerwartete, heftige Regenfälle und Stürme, die vielen Teilen des Landes große Erleichterung brachten. Einige niedrig gelegene Gebiete erlebten sogar kurzzeitige Überschwemmungen.

Die Stauseen, die die Stadt Bulawayo mit Wasser versorgen, waren fast leer, aber jetzt haben sie wieder Wasser. Vielen Dank für eure Gebete. Wir benötigen noch mehr, da wir so lange Zeit ohne ausreichend Regen waren.

Obwohl die Infrastruktur (Straßen, Gebäude, Gesundheit, Bildung usw.) sich hier rasch verschlechtert, nimmt die Mobilfunk- und Internettechnologie rasend schnell zu. Die Städte sind schon mit Mobilfunk- und Internet-Netzen überschwemmt, im letzten Jahr sind aber auch fast alle Dörfer im ländlichen Simbabwe mit Mobilfunknetzen abgedeckt. So ist die Kommunikation nun im ganzen Missionsgebiet hervorragend. Wir können jetzt mit allen Pastoren und allen Zentren in der kürzester Zeit und mit geringen Kosten kommunizieren. Das Planen und Durchführen von Programmen ist jetzt leichter und effektiver geworden. Wir hoffen auch Internetanlagen in allen unseren Zentren einrichten zu können. Das wird unsere Kommunikationskosten weiter verringern.

Im Januar haben wir den Schulbau wegen heftiger Regenfälle eingestellt. Jetzt machen wir weiter und alles entwickelt sich gemäß unserer Absichten. Anfang März hoffen wir mit dem Aufsetzen des Daches beginnen zu können. Die Elektriker kommen nächste Woche auf die Baustelle, um alle elektrischen Arbeiten und Installationen durchzuführen. Der Flaschner ist auch schon auf der Baustelle.

Zur Zeit haben wir etwa 300 Schüler in Nketa. Das ist für uns ein großes Wunder, so viele junge Leute zu haben, die bei uns ihre Schulzeit durchlaufen und dass wir als Agape Mission so viele junge Leute für ihre Zukunft beeinflussen können.

Und so wie wir hofften und planten, diese Vision in alle unsere Zentren tragen zu können, hat jetzt das Zentrum in Gumtree seine Türen für Erstklässler geöffnet und wird weiter wachsen.

Wir möchten euch lieben Geschwistern und Freunden Danke dafür sagen, dass ihr diese Vision habt wahr werden lassen. Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Mit Demut und Gebet werden wir dem Herrn für alles, was es noch zu tun gibt, vertrauen.

Weil der Strom immer teurer wird planen wir Sonnenkollektoren auf allen Zentren zu installieren, denn wir haben in Simbabwe reichlich Sonne das ganze Jahr. Die Einstiegskosten sind hoch, aber die geringe Wartungskosten und der Langzeitgebrauch sind ein großer Vorteil.

Evangelisation, Jüngerschaft und Gemeindewachstum bleiben unsere größte Berufung, Schwerpunkt und Einsatz. Sie sind unser Hauptauftrag. Wir werden dieses Jahr verschiedene Evangelisationsprogramme durchführen und mit Seiner Gnade, Seiner Liebe und Kraft werden wir die Gute Nachricht des Herrn Jesus Christus an viele Orte bringen, und wir glauben, dass der Herr uns eine gute Ernte gewähren wird.

Ohne Leiter heranzubilden wird die Erweiterung der Missionsarbeit schwierig. Wir haben viele Leiterschaftsprogramme in denen wir fortwährend zukünftige Leiter in allen Bereichen zubereiten. Ende Januar hatten wir über hundert Leiter, die sich zu Gebeten und strategischer Planung für das kommende Jahr versammelten. Es war eine sehr fruchtbare Zeit.

Mit überwältigender Mehrheit haben die Einwohner Simbabwes der neuen Verfassung zugestimmt, mit der die Macht des Präsidenten beschnitten und der Weg für Wahlen geebnet werden soll.

Nächstes Jahr wird die Agape Mission 30 Jahre alt. Wir haben zahllose Gründe, Gott in allem zu loben. Wir haben gesehen, wie uns die Hand Gottes Jahr für Jahr von Kraft zu Kraft getragen hat.

Mit Gottes Gnade habe ich vor, Euch in Europa im Frühjahr 2014 zu besuchen, so dass wir zusammen feiern und Gott für seine großen Gnadenerweise und göttliche Versorgung für all die Jahre danken können.

Dreißig Jahre ist im Natürlichen eine lange Zeit. Wir wollen feiern und Gott für viele Siege auf dem Missionsfeld in den vergangenen Jahren danken. Wir wollen Gott für seine gewaltige Liebe der Versorgung, trotz aller Bedrängnisse, die uns auf dem Weg trafen, danken. Wir wollen Ihm für alle kostbaren jahrelangen Freundschaften danken. Freunde, die uns in Zeiten von Mangel und Verzweiflung zur Seite standen. Freunde, die ihre Finanzen geopfert und gespendet haben, um die Agape Mission aufzubauen und die meine Familie unterstützt haben.
Wir haben viele Gründe, zurückzuschauen und „Ebenezer“ zu sagen, der Herr hat uns bis hierher geholfen. Wir haben viele Gründe, unseren Kindern von den großen Taten, die der Herr durch bescheidene Anstrengungen und kleine Anfänge getan hat, zu erzählen. Unser Gott ist treu.

Danke für alle Eure Gebete und Eure Unterstützung in 2012. Es wäre ohne Eure Gebete und Eure finanzielle Unterstützung nicht möglich gewesen, unsere Verpflichtungen hier im Missionsfeld zu erfüllen.

 

Betet bitte für folgende Anliegen:

Möge der Herr Euch segnen und Euch in Euren Familien helfen.


Euer Bruder und Freund im Missionsfeld.

Lucky Moyo





 

Agape Mission Freundesbrief November 2012


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Liebe Freunde und Geschwister,
ich grüße Euch im Namen unsers Herrn Jesus. Ich bete für Euch und ganz gewiss ihre betet auch für mich, meine Familie und auch für die Mission. Wir dürfen Seine Gnade weiter erfahren mitten im Sturm hier in Zimbabwe. Ich habe vor kurzem Matthäus 14, 30-32 gelesen. Es hat mich tief beeindruckt.

Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich, und da er zu sinken anfing, schrie er und sprach: Herr, rette mich! Jesus aber streckte sogleich die Hand aus, ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt? Und als sie in das Schiff stiegen, legte sich der Wind.

Als Christen in dieser Welt sind wir manchmal am Ende eigener Kraft und Tuns.
Die Situationen, die uns jeden Tag begegnen verlangen Glauben an unsern Herrn Jesus; Glauben wie kleine Kinder! Für uns hier in Zimbabwe heißt das, auf Jesus zu schauen und Ihn in der Not anzurufen. Trotz aller Wehen und dem Wind des Lebens Seinem Wort zu gehorchen, das Unmögliche zu wagen, wenn Jesus ein Befehl gibt, den Blick auf Jesus zu wenden und nicht auf die Probleme.

Wir danken Euch für Eure Hilfe beim Schulbau. Zurzeit findet der Unterricht im Gemeindehaus in Knet statt. Wir hatten ca. 260 Schüler. Im Juni haben 20 ihre O/Level (10/Klasse) Staatsexamen bestanden. In Dezember werden weitere 40 Schülern O/Level schreiben.
Es ist für uns eine wunderbare Gelegenheit die jungen Leute auf diese Weise zu erreichen. Jeden Morgen, montags bis freitags, haben wir 30 Minuten Andacht mit allen Schülern.

Bau der Schule Schulbau II Klassenzimmer

Der Schulbau macht sehr gute Fortschritte. Mit Eurer Hilfe hoffen wir die ersten 6 Klassenzimmer im Januar/ Februar 2013 zu eröffnen und den Rest spätestens bis August 2013. Geplant für 2013 ist eine Bibliothek und einen Gemeinschaftssaal zu bauen. Unser Interesse liegt nicht daran, schöne Häuser zu bauen, sondern den vielen jungen Leuten, die bei uns in der Nachbarschaft wohnen, zu helfen. Wir benötigen auch viele Stühle, Tische und auch drei Computer. Unsere Schulleiterin und ihre Helfer brauchen Ausbildung in Verwaltung.

Ab September läuft die Musikschule in Nketa/Bulawayo. Viele alte und junge sind total begeistert, denn sie lernen zum ersten Mal Musiktheorie und werden bald anfangen mit Unterricht an verschiedenen Instrumenten. Mit solchen Musikprogrammen bleiben viele junge Menschen engagiert und fokussiert, anstatt nur die Probleme des Landes zu fokussieren und auf der Straße zu sitzen. Wir werden verschiedene Musikinstrumente aus Süd-Afrika anschaffen.

Zimbabwe bleibt politisch und wirtschaftlich sehr kompliziert. Wir wissen überhaupt nicht wie alles aussehen wird nächstes Jahr. Wird es vielleicht dramatische Veränderungen geben? Das wissen wir noch nicht. Was kann man machen als christliche Leiter in der Gesellschaft? Man kann sehr viel positiv beeinflussen in Richtung Frieden, Versöhnung und Vergebung. Wir sehen die Probleme in Nord-Afrika u. Syrien und wir beten und hoffen, dass so etwas nicht stattfinden wird hier in Zimbabwe. Trotzdem haben wir den Mut im Herrn für das kommende Jahr zu planen.

Schulklasse Schulklasse Schulklasse

Die Missionsarbeit wächst überall. Natürlich gibt es auch Schwierigkeiten und Herausforderungen, aber die Hand des Herrn ist mit uns und wir erfahren immer seine Hilfe. In Binga in den Dörfern (im Norden mit Grenze zu Sambia) ist das Wachstum am schnellsten. Mehrere Gemeinden werden weiter gepflanzt. Es gibt eine starke Ausgießung des Heiligen Geistes und viele Menschen werden befreit. Dort werden wir bald auch anfangen ein Missionszentrum aufzubauen. Der Bau der Gemeindezentrum in Cowdypark/ Bulawayo ist fortgeschritten und bis Ende April sollte die Einweihung stattfinden. Das Bauen macht nicht viel Freude, aber das ist sehr wichtig und nötig zur Stabilisierung der Missionsarbeit und auch für die kommende Generation.

Ich möchte Euch Danken

Wir werden folgendes benötigen

Gebetsanliegen

In Jesu Liebe verbunden. Eure Mission in Zimbabwe und Mosambik.

Lucky Moyo





 

Agape Mission Freundesbrief Juli / August 2012


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Liebe Freunde, liebe Geschwister,
ich weiß, dass jetzt in Europa Sommerferien sind und viele von Euch vielleicht gar nicht zu Hause sind. Hier in Simbabwe war es in den letzten Tagen sehr kalt. Der Frost hatte in den Wochen viel Gemüse zerstört.

MISSION:

Am 11. Juli ging eine Gruppe von 20 Christen der Agape-Mission nach Mosambik zu einer Missionskonferenz. Methembeni und Wethembekile sind auch in Mosambik und nehmen an Missionen teil. Die Monate Juni bis Oktober sind geeignet für solche Missionsunternehmen, wir haben bis Mitte November keinen Regen. Wir haben andere lokale Evangelisationen in Simbabwe.

Solomon arbeitet mit „Ark International“ in Thailand. Er hat z.Z. Semesterferien.

WÄHREND ICH ÄLTER WERDE

O Gott, du hast mich gelehrt von Jugend auf, und bis hierher verkündige ich deine Wunder. Und auch wenn ich alt werde, wenn mein Haar ergraut, verlass mich nicht, o Gott, bis ich deinen Arm verkündige dem künftigen Geschlecht, deine Macht allen, die noch kommen sollen. (Ps 71,17f)
> Am 7. Juli 2012 wurde ich 52 Jahre alt. Es ist ganz schön demütigend für mich, zu merken, dass ich nun in meiner Kraft begrenzter werde. Ich kann manche Dinge, die ich vor 20 Jahren getan habe, einfach nicht mehr tun. Ich fühle, wie ich in anderen Bereichen auch langsamer werde, aber während ich älter werde

Dies sind einige meiner Träume, die ich habe, während ich älter werde, aber mein größter Traum ist, dem Herrn demütig und treu bis zum Ende zu dienen, trotz aller Herausforderungen, die mir begegnen könnten.

DIE HERAUSFORDERUNGEN IN SIMBABWE

Simbabwe ist seit mehr als 32 Jahren unabhängig von Großbritannien. Die Widerwärtigkeiten und Prüfungen, durch die wir in den letzten 30 Jahren als Nation hindurch mussten sind zu zahlreich, um sie einzeln aufzuzählen, von dem Zusammenbruch des Bildungswesens, des Gesundheitssystem usw., bis zum Zusammenbruch der Industrie und der Wirtschaft, vom Bürgerkrieg bis zur Armut usw., dem Verfall des Simbabwe-Dollars usw., die Auswanderung von Millionen von Bürgern.
In Simbabwe wird gerade eine neue Verfassung geschrieben, mit der in einigen Bereichen ein Fortschritt zu erwarten ist; aber es ist noch zu früh etwas zu sagen. Allein diese Verfassung fertig zu bekommen hat viele Monate gedauert. Die größte Herausforderung in Simbabwe ist, dass viele Dinge scheinbar zu einem Stillstand gekommen sind oder seit Jahren herunter gekommen sind. In den letzten zehn Jahren wird darüber nicht mehr debattiert, gibt es keine Diskussionsforen und kluge Phrasen mehr von denen die an der Macht sind, aber niemand schert sich wirklich um die Schmerzen und das Leid der einfachen Leute auf der Straße. Die Medien sind voll von polarisierenden Artikeln, aber der Zustand der Hoffnungslosigkeit scheint an der Tagesordnung zu sein.
Na ja, ich glaube ganz sicher, dass sich die Dinge hier in Simbabwe jederzeit ändern können und ich weiß, dass ich das seit 10 Jahren sage. Aber ohne diese Hoffnung und den Glauben wäre es unmöglich, über den Prüfungen und Sorgen zu stehen, die unser Land tragen muss.

GEBETSANLIEGEN

DANKE für Euer andauerndes Gebet, für Eure Unterstützung durch all diese beschwerlichen Jahre, für Euren Beistand als Familie.

Möge der gute Herr Euch weiter segnen und Euch mit all Euren Familien Gesundheit geben.

In seiner Liebe verbunden. Euer Bruder und Freund in Simbabwe

Lucky Moyo





 

Agape Mission Freundesbrief März 2012


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Liebe Freunde, liebe Geschwister, ich grüße Euch im Namen unseres Herrn Jesus Christus, er ist wahrhaftig auferstanden!

Die mit Tränen säen, werden mit Freude ernten. Wer weinend hingeht und die Samen zur Aussaat trägt, der kommt gewiss mit Freuden zurück und bringt seine Garben.

Psalm 126, 5-6

Vorgestern, gestern und heute hat es seit fast zwei Monaten ohne Regen endlich geregnet. Wir freuen uns riesig über den Regen. Es war sehr trocken und sehr heiß. Auf den Feldern war schon viel Schaden entstanden, vor allem Mais als Hauptnahrungsmittel ist hart betroffen. Die Ernte wird schlecht ausfallen. Wir vertrauen auf unseren Gott im Jahr 2012.

Am 03. März hatten wir unsere Jahreshauptversammlung in Nkayi. Es kamen über 100 Leiter aus verschiedenen Agape Missions-Distrikten. Auch aus Mosambik kam eine Delegation von 4 Leuten. Es war eine konstruktive Zeit, wir haben gemeinsam geplant und über die Zukunft der Agape- Missions beraten. Viele Verwaltungsabläufe wurden behandelt und verbessert.

Eine dringende Sache:

Gestern war ich im Missionszentrum in Nketa/Bulawayo. Ich war erstaunt:

Vor ca. vier Jahren haben wir angefangen junge Leute im Nketa-Zentrum in Kursen für Metallverarbeitung, Schneidern, Friseurhandwerk, Computer, usw. aus- u. weiter zu bilden. Danach haben wir das Kursangebot auf Schulunterricht erweitert. Am Anfang waren es nur 20 Schüler
(10. und 11. Klasse, O’level im Englischen System). In der Zwischenzeit ist die Schülerzahl auf 200 angewachsen. Die Beamten der Stadt Bulawayo haben uns vor kurzem besucht und waren von so viel jungen Leuten sehr beeindruckt. Uns wurde allerdings dringend empfohlen ausreichende Räumlichkeiten zu bauen.

Ich habe sehr viel darüber nachgedacht; soll ich die jungen Leute nach Hause schicken oder sie aufnehmen, um ihnen eine Zukunft zu geben. Wir haben uns entschieden einen Glaubensschritt zu gehen und alle jungen Leute aufzunehmen. Das heißt allerdings, dass wir dringend zehn Unterrichtsräume bauen müssen. Heute, 16.03.12 war ein technisches Bauplanungsteam im Nketa-Zentrum und hat sich das Grundstück und die Gegebenheiten vor Ort angesehen.

Die Kosten werden ca. 80.000 € betragen. Das ist sehr viel Geld, aber ich sehe eine wunderbare Gelegenheit, so vielen jungen Leuten zu helfen, jetzt und noch mehr in der Zukunft.

Liebe Freunde und liebe Geschwister, es ist mir bewusst wie schlecht die Weltwirtschaftslage ist, und dass es für viele Familien nicht einfach ist über die Runden zu kommen, aber hier steht uns eine wunderbare von Gott gegebene Gelegenheit offen, den christlichen Glaube und Werte unter jungen Leuten durch Ausbildung zu verbreiten.

Vielleicht lässt sich ein so großes Projekt nicht von heute auf morgen durchführen, aber wir sind überzeugt, dass wir es mit guter Planung einen Schritt nach dem anderen schaffen können. Der Bauablauf kann in mehreren Phasen aufgeteilt werden, sodass ein Klassenzimmer-Block nach dem andern erstellt wird, wenn die Finanzmittel dafür vorhanden sind.

Lasst uns zusammen stehen und dieses große Projekt zusammen in Angriff nehmen. Lasst uns für dieses Projekt beten. Wir haben in den letzten Jahren schon so viel zusammen erreicht und ich bin überzeugt, dass wir auch dieses Projekt durch die Gnade Gottes Schritt für Schritt zu Ende bringen können.

Weitere Gebetsanliegen:

Ich danke Euch für Eure Gebete und Unterstützung. Der Herr segne Euch und Eure Familie ganz reichlich, besonders auch an den Osterfeiertagen.

Wir beten auch für Euch. In Jesu Liebe verbunden, Euer Bruder und Missionar in Simbabwe und Mosambik

Lucky Moyo





Agape Missions Freundesbrief 02/ 2012


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1 Und es entstand eine Hungersnot im Lande, nach der vorigen Hungersnot, die in den Tagen Abrahams gewesen war. Da ging Isaak zu Abimelech dem König der Philister, nach Gerar.
2 Und der HERR erschien ihm und sprach: Zieh nicht hinab nach Ägypten; bleibe in dem Land, das ich dir sage 3 Halte dich als Fremder auf in diesem Land! Und ich werde mit dir sein und dich segnen; denn dir und deinen Nachkommen werde ich alle diese Länder geben, und ich werde den Schwur aufrecht erhalten, den ich deinem Vater Abraham geschworen habe
12 Und Isaak säte in diesem Land und gewann in jenem Jahr das Hundertfache; so segnete ihn der HERR 1. Mose: 26 1,2,3 und 12

Liebe Freunde, liebe Geschwister, Grüße im Namen des Herrn aus Zimbabwe!

Ich hoffe und bete, dass das Jahr 2012 ein gesegnetes und friedliches Jahr für uns alle wird.
Zu Anfang danke ich Euch nochmals für Eure Liebe und Gastfreundschaft während meines Besuches im Oktober letzten Jahres.

Oft scheint die Zeit stillzustehen. Wenn ich mich an die letzten 25 Jahre zurückerinnere, scheint manches erst gestern gewesen zu sein und die Freude Gottes füllt noch mein Herz.

Ich danke Gott für Eure Gebete und Hilfe in all den schönen Jahren, die hinter uns liegen. Wir können uns alle freuen und Gott danken, dass durch unsere Selbstopfer und Gaben ein Missionswerk zur Ehre des Herrn aufgebaut wurde, weiter wuchs, und wir vertrauen auch dieses Jahr darauf, dass wir weiter effektiv als Diener des Herrn den Menschen hier in Zimbabwe und in Mozambique mit dem Evangelium dienen können.

Ich erinnere an Worte von den Propheten Sacharia 4, 6 – 10:.Da antwortete er und sprach zu mir: Das ist das Wort des HERRN an Serubbabel :Nicht durch Macht und nicht durch Kraft , sondern durch meinen Geist, spricht der Herr der Heerscharen. Wer bist du großer Berg? Vor Serubbabel sollst du zur Ebene werden! Und er wird den Schlussstein hervorbringen unter lautem Zuruf „Gnade, Gnade mit ihm!“ Und das Wort des HERRN erging an mich folgendermaßen: Die Hände Serubabels haben dieses Haus gegründet, seine Hände sollen es auch vollenden, und du wirst erkennen, dass mich der HERR der Heerscharen zu euch gesandt hat. Denn wer ist`s, der den Tag geringer Anfänge verachtet?

Für mich sind diese Verse der Ausdruck der Gnade dessen, was wir über die Jahre erfahren haben und erfahren werden.
Wenn wir an die Geschichte und die Zukunft Zimbabwes denken, kommen uns die Worte Gottes an Isaak als Trost und Hoffnung. Es war damals auch bei Isaak Dürre und Hungersnot im Lande und menschlich gesehen gab es keinen Ausweg. Er sah seine einzigen Möglichkeiten darin, nach Ägypten auszuwandern, um dort die Dürreperiode abzuwarten und mit seiner Familie zu überleben. Aber Gott sagte mit Liebe, Weisheit und Souveränität zu Isaak . Hoffnung Vertrauen und Geduld ist eine Inspiration und Offenbarung von Gott.

Wir spüren es in unseren Herzen, dass Gott einen guten Plan für Zimbabwe hat, nach sehr viel Not und Leid wird uns noch ein großer Segen zukommen.

Wir möchten dieses Jahr nicht nur auf die vielen politischen und wirtschaftlichen Probleme, oder die drohende Hungerkatastrophe (es droht eine große Hungersnot wegen der herrschenden Dürre) schauen, sondern auf die Verheißungen seines Wortes vertrauen.

Unser Jahresthema lautet: “A year of Harvest and Favour” “Ein Ernte- u. Gnadenjahr”

Wir haben uns vorgenommen, dieses Jahr besser zu planen und die Leiterschaft und alle Christen für die Missionsarbeit auszurüsten und zu motivieren. Wir planen verschiede Einsätze und Seminare. Wir werden in den kommenden Wochen in Süd Afrika ein Zelt und die notwendige Ausrüstung für Zeltmissionseinsätze anschaffen.

Um in Zukunft unsere eigene christliche Literatur, Veröffentlichungen, Traktate und Unterrichtsmaterialien bearbeiten und vervielfältigen zu können, wollen wir in den kommenden Monaten gutes Printing Equipment anschaffen, was es uns wesentlich erleichtern wird die Bevölkerung in den verschiedenen Landessprachen mit Seiner Frohen Botschaft zu erreichen.

Während der diesjährigen Regenzeit hat es bislang besonders im südlichen Teil von Zimbabwe noch nicht ausreichend geregnet. 4 der 6 Stauseen, die Bulawayo mit Wasser versorgen, sind nur zu ca. 10% voll. Sollte es in den nächsten Wochen nicht regnen, stehen uns eine Hungersnot und massiver Wassermangel bevor. Trotz dieser schlechten Aussichten ermutigen wir die Christen in allen Gemeinden, im Glauben und in der Hoffnung weiterhin ihre Maispflanzen zu pflegen und die Felder zu bewirtschaften. Das ist der gleiche Glaube, Vertrauen und Hoffnung, die auch Isaak hatte.
Betet für Zimbabwe und die Bevölkerung, dass in den letzten verbleibenden Wochen der Regenzeit noch genügend Regen fällt, um die Ernte zu retten und die Staudämme zu füllen.

Auch die politische Lage bleibt dieses Jahr weiterhin schwierig, und wir brauchen Eure Gebete für Gottes Schutz und Führung.

Die Agape-Missions Webseite wird gerade neu überarbeitet, leider hat es länger als geplant gedauert, aber wir hoffen, dass die Webseite ab Februar normal funktionieren wird, damit Ihr dort regelmäßig die neuesten Nachrichten, Informationen und Bilder aus dem Missionsfeld sehen könnt. Ich bin inzwischen auch über Skype zu erreichen (es funktioniert nicht immer).

Ich danke Euch für Euren Beistand, Eure Gebete und Hilfe im vergangenen Jahr. Wir nehmen Eure Hilfe nicht als selbstverständlich an, denn wir sind ausreichend über die Eurokrise informiert und wir wissen, dass auch für Euch die Situation nicht leicht ist.

Wir beten für Euch, wie Ihr für uns betet. In Jesu Liebe verbunden.

Euer Lucky Moyo












Missionsbericht: Februar/ März 2010

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Liebe Freunde, Liebe Geschwister,

Psalm 27: 1-5; “Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen? 2. Wenn Übeltüter mir nahen, um mein Fleisch zu fressen, meine Widersacher und Feinde, so müssen sie straucheln und fallen. 3. Selbst wenn ein Heer sich gegen mich lagert, so fürchtet mein Herz sich dennoch nicht; wenn sich Krieg gegen mich erhebt, so bin ich auch dabei getrost. 4. Eines erbitte ich von dem Herrn, nach diesem will ich trachten: dass ich bleiben darf im Haus des Herrn mein ganzes Leben lang, um die Lieblichkeit des Herrn zu schaün und zu suchen in seinem Tempel. 5. Denn er deckt mich in seiner Hütte zur Zeit des Unheils, er verbirgt mich im Schutz seines Zeltes und erhöht mich auf einen Felsen.”

Wenn wir auf das Jahr 2009 zurückschauen, sind wir, trotz allen Schwierigkeiten erfreut und ermutigt im Herrn. Wir haben großes Wachstum erlebt, zahlenmäßig aber vor allem geistliches Wachstum. Viele Menschen sind 2009 auch wieder ausgewandert und das war sehr traurig, aber trotzdem haben viele unserer Gemeinden in den letzten 4 Monaten eine richtige Erweckung erlebt. Es kamen sehr viele Menschen zum Glauben und viele unserer Gemeinden sind schon wieder überfüllt und es herrscht Freude und ein Leben des Gebets.

Jüngerschaftsschulung

Es wird gesagt die; “Afrikanische Kirche sei kilometerbreit aber nur Zentimeter tief. “ Wir sind uns in dessen in der Agape Mission bewusst von allem die Herausforderungen der Afrikanische Gemeinden und deshalb bieten wir kontinuierliche C theologische Schulungen für unsere vielen Mitarbeiter an. Wir planen von Januar bis Dezember 2010 viele wichtige Weiterbildungsprogramme und Seminare für die Leiterschaft.

Hauskreise

Wir wollen im Jahr 2010 die Zahl der Hauskreise verdoppeln. Die Hauskreise sind in der Zukunft wichtige Teile der Agape Mission. Dort finden Menschen zum Glauben und werden weiter in der biblischen Lehre gestärkt.

Junge Leute

Die Agape Mission hat inzwischen viele junge Menschen. Viele sind in Schulen, Colleges und Universitäten. Wir haben strategisch geplante Schulungsprogramme für Schüler und Studenten. Wir sehen ein sehr starkes Leiterschaftpotenzial für die Zukunft.

Musiker

Es entwickeln sich viele Christliche Gesangsgruppen innerhalb der Agape Mission und wir hoffen, dass einige 2010 CDs und DVDs produzieren.

Die Wirtschaftslage

Seit 3 Tagen (06.02.2010) sind viele im öffentlichen Dienst im Streik. Der Staat hat kein Geld die Löhne zu erhöhen. Arbeitslosigkeit bleibt noch über 80%. Zimbabwe ist sehr reich an Diamanten und Gold, aber wegen politischen Probleme und Menschenrechtsverletzungen kommen nicht viele Investoren in das Land. Wir sind als Mission sehr betroffen von dieser negativen Situation. Viele unserer Programme können nicht effektiv geplant und durchgeführt werden. Andere wichtige Pläne müssen wir verschieben oder ganz streichen. Ab ersten März tritt ein neues Gesetz in Kraft das vorschreibt, dass 51% aller Geschäftsanteile von simbabwischen Staatsbürgern gehalten werden. Es ist nicht abzusehen wie das in der Wirtschaft und Industrie aufgenommen wird. Es könnte dazu führen, dass viele große Unternehmen ihre Betriebe in Zimbabwe schließen, was zu weiteren Entlassungen und erhöhter Arbeitslosigkeit/ Armut führen kann.

Die Politische Lage

Nur Gott weiß wie die politische Lage sich im Jahr 2010 weiter entwickeln wird. Die Einheitsregierung funktioniert kaum. Das politische Zentrum bleibt nach wie vor bei der alten Regierung. Die Auseinandersetzungen innerhalb der politischen Sphäre ist schärfer geworden. Der Staatssicherheitsdienst operiert indessen weiterhin ungehindert gegen Regierungskritiker und Oppositionelle. Die Unsicherheit im Land wächst.

Wir möchten Euch danken für Eure Gebete in 2009. Der Herr ist Seinem Wort Treu.

Wir danken Euch für die finanzielle Unterstützung in 2009. Wir danken Gott für Euren Beistand in 2009. Wir sind uns der globalen Rezession bewusst und verstehen die schwierige finanzielle Situation weltweit.
Meine Familie ist dankbar für Eure Unterstützung. Die Kinder gehen noch in die Schule und Universität. Das ist für uns nicht selbstverständlich.

Gebetsanliegen


Ich wünsche Euch Gottes Segen.
Wir beten für Euch.
In Jesu Liebe verbunden,
Euer Bruder in Zimbabwe,
Lucky.




Hilfe für Simbabwe

Aalener helfen in Afrika: Ein weiterer Partner wird vorgestellt

Die WM-Aktion „Aalener helfen Afrika“ wird konkreter, ein weiterer Partner der Aktion wird vorgestellt. So finanzieren Aalener Christen die Agape-Mission in Zimbabwe. Die Aalener Agape-Mission wird von Herbert Gail geleitet.

Bild: Lucky Moyo mit Herbert Gail und Oberbürgermeister Martin Gerlach

Lucky Moyo, Gründer der Agape Missions und Herbert Gail (links), seit 20 Jahren Vorsitzender der Agape Mission Aalen, mit OB Gerlach. (Foto: Stadt Aalen)

In Aalen ist Lucky Moyo kein Unbekannter. Immer wieder kehrt der Pastor hierher zurück, wo er Anfang der achziger Jahre am EAZ zum Elektrotechniker ausgebildet wurde. Und er berichtet Freunden des Vereins Agape Mission Aalen über die Erfolge der Agape Missions in Zimbabwe, die er 1984 gründete und bis heute leitet. 35% aller Agape Missions Projekte in Simbabwe werden von Mitgliedern und Freunden aus Aalen finanziert.

Begonnen hat die Missionsarbeit in sehr bescheidenem Stil im Nkayi Distrikt und hat sich im Laufe der Jahre auf das ganze Land, hauptsächlich auf die Provinzen Matabeleland, Midlands und Gweru ausgedehnt. In den letzten vier Jahren kamen christliche Gemeinden in der Hauptstadt Harare, und in den Nachbarländern Botswana, Mozambique und Süd Afrika hinzu.

Schon seit Beginn lag das Hauptaugenmerk der Missionsarbeit auf der ganzheitlichen, praktischen und lebendigen Auslegung des christlichen Glaubens. In einem Land wie Zimbabwe, das nicht erst in den letzten sieben Jahren durch Aids, Hungersnöte, Dürren und politische Misswirtschaft gebeutelt wird, sind es Christen, die tatkräftig Beistand, Hilfe und Unterstützung leisten: AIDS-Waisen werden in Familien untergebracht, HIV-Prävention geleistet und Infizierte mit Medikamenten versorgt. Im landwirtschaftlichen Bereich wird Hilfe zur Selbsthilfe geleistet, Lebensmittel an Bedürftige verteilt und Jugendliche in Ausbildung und Beruf begleitet.

Seit 1991 entwickelt sich das „Ekuthuleni Carpentry Projekt” als praktische Tochter der Agape Missions mit den Kursangeboten Schreinerei und Metallarbeit sehr positiv. Die Zielgruppe sind Jugendliche aus unterprivilegierten Familien, meist aus ländlichen Gebieten. Ihnen werden mit einer Berufsausbildung bessere Zukunftschancen ermöglicht.

Viele der Agape-Missions-Teilgemeinden auf dem Land treffen sich sonntags zum Gottesdienst in Schulen, da sie keine eigenen Kirchengebäude haben. Dadurch ergeben sich gute Kontakte zu Lehrern und Direktoren. Abgesehen von dem Mangel an Büchern, Heften und Unterrichtsmaterialien müssen viele Schüler auf dem Boden sitzen, da es nicht genügend Tische und Bänke gibt. DasProjekt wurde von Helga Landsmann für und mit der Agape Missions aufgebaut. Sie arbeitet als Entwicklungshelferin mit „Agape Missions“ im Nkayi Distrikt. Für die sonstige Planung, Gestaltung und Finanzierung dieses Projektes ist die Agape-Mission eigenverantwortlich.


© Schwäbische Post 09.03.2010



Agape-Missions Rundbrief September 2009

Liebe Freunde, liebe Missionspartner,

"Ebenezer"

So weit hat der Herr uns geholfen.

25 jahre (aus menschlicher Perspektive ) ist eine sehr lange Zeit. So ist es auch bei der Agape Mission. Der Herr hat uns durch viele Höhen und Tiefen begleitet und uns geholfen eine Missionsarbeit zu gründen die nachhaltig ist für kommende Generationen, und auch die nächsten Jahre bestehen wird.
Im August fand das 25 jährige Jubiläum statt, dass wir mit vielen Freunden gemeinsam feierten. Fünf Tage lang priesen wir Gott mit grosser Freude, für seine Treue und Gnade. Wichtig war auch die Unterweisung im Wort Gottes und die Stärkung der Christen, damit sie auch weiterhin dem Herrn treu dienen mögen. Wir danken Gott für seine Güte. Sechs Kühe wurden geschlachtet und ein paar Tonnen Mais wurde gegessen.

Nach 25 Jahre

Wenn man bedenkt wie viele unserer Freunde und Geschwister im Laufe der Zeit Heim gegangen sind, bedeutet das, dass auch viele wichtige Mitarbeiter und Unterstützer nicht mehr leben. Wir beten, dass der Herr diese Lücke mit neuen Menschen die der Agape Mission in Zukunft beistehenen werden, schliesst. Lasst uns alle für die Zukunft beten.

Evangelisationszeit:

Roemer 10: 15
Wie sollen sie aber verkündigen, wenn sie nicht ausgesandt warden? Wie geschrieben steht: "Wie lieblich sind die Füsse derer, die Frieden verkündigen, die Gutes verkündigen!"

Bei uns ist es jetzt im September Ende Winter und Anfang Frühling – die Trockene Zeit des Jahres. Die Regenzeit wird erst im November beginnen, dann werden die meisten Menschen auf ihren Feldern arbeiten. Wir gebrauchen diese wertvolle Zeit zur Evangelisationsveranstaltungen.
Wenn ein Leben durch die Kraft Jesu verändert und umgewandelt wird, ist das für uns die größte Freude, ist es doch das Hauptziel der Missionsarbeit: Menschen für Christus zu gewinnen.
Das ist also der Kern der Agape Missionsarbeit, alle anderen Programme sind zweitrangig. Durch die Evangelisationszeit erfahren wir gewaltiges Wachstum.

Mozambik

Ich holfe noch vor Ende September nach Mozambik zu reisen. Zur Konferenz war ein Team von 7 Leuten aus Mozambik hier. So lernen sich die Menschen gegenseitig kennen durch die Agape Mission. Im November heiraten ein junger Mozambikaner und eine junge Frau aus der Agape Mission hier in Zimbabwe.

Schwierige allgemeine Situation in Zimbabwe

Die allgemeine/ wirtschaftliche Lage in Zimbabwe ist im Moment sehr kompliziert. Einerseits hat sich die Lage etwas entspannt, Lebensmittel sind erhältlicht, die Regale in den Supermärkten sind voll, andererseits verdienen die wenigen Menschen die eine Arbeitstelle haben so wenig, dass sie kaum die laufenden Kosten von Strom, Wasser, Schulgeld oder Medizinischer Versorgung decken können. Seit Januar verwendet Zimbabwe offiziell USD oder Rand als Zahlungsmittel, es ist allerdings viel zu wenig Geld im Umlauf. Lehrer zum Beispiel verdienen ca. 140 USD pro Monat. Die Miete für ein einfaches Zimmer kostet ca. 70 USD, Schulgeld für Kinder oft bis zu 400 USD im Term (Schulvierteljahr) Lebensmittel für eine 4 köpfige Familie ca. 400 USD p/m. Für uns als Missions-Organisation bedeutet das, dass wo wir im Januar noch 100 Kindern (mit) helfen konnten mit Schulgeld, Uniform usw, können wir die gleiche Hilfe nur noch für 10 Kinder aufbringen. Diese Situation ist traurig und weiterhin ist es schwierig zu planen.

Besuch:

Wir haben uns alle sehr über den Besuch von Denora & Simon Koller aus Aalen gefreut, die während der Konferenz (in Bulawayo ) bei uns waren.

Gebetsanliegen:

Bitte betet für die Evangelisationseinsätze.
Die Prognosen für die kommende Regenzeit sind nicht sehr positiv, bitte betet für genügend Regen.
Bitte betet für die Arbeit in Mozambik.
Wir brauchen Christliche Literatur für unsere Schulungsprogramme.
Betet weiterhin für die instabile politische + angespannte wirtschafliche Lage in Zimbabwe.
Betet für Gottes Bewahrung + Führung für mich, meine Familie und alle Mitarbeiter + deren Familien.

Ich danke Euch für Euere Gebete und wunderbare Beistand und Unterstützung für 25 Jahre. Das ist Gnade und gar nicht selbstverständlich.
Möge der Herr Euch weiterhin segnen.

In Jesu Liebe verbunden

Euer Missionar in Zimbabwe + Mozambik.

L. Moyo

Spendenkonto:  Agape Mission e.V.,  Kto.Nr.  141 002 000,   BLZ   614 901 50  bei  VR-Bank Aalen,
Zweck: Agape-Missions Simbabwe



Agape-Missions Rundbrief Oktober 2007

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Liebe Freunde, liebe Missionspartner,
Da wird der Feigenbaum nicht grünen, und es wird kein Gewächs sein an den Weinstöcken. Der Ertrag des Ölbaums bleibt aus, und die Äcker bringen keine Nahrung; Schafe werden aus den Hürden gerissen, und in den Ställen werden keine Rinder sein. Aber ich will mich freuen des Herrn und fröhlich sein in Gott, meinem Heil.”   Habakuk 3:17-18

Mit diesen Worten möchte ich euch grüßen. Wir freuen uns über viele offene Türen in Zimbabwe um Gott zu dienen. Wir haben mitten in dieser Tragödie eine positive Haltung anstatt zu weinen und zu klagen. Wir können nicht jede Not heilen, aber wir bleiben unserer Berufung treu. Mitten in der Dunkelheit der Nacht bringt der Geist Gottes Licht und Hoffnung. Und mitten in der Angst schenkt uns Gott Mut zum Leben, und im Chaos und in der Sinnlosigkeit gibt der Herr uns Sinn fürs Leben und Gründe uns zu freuen.

Es ist eine wunderbare Gelegenheit dem Herrn unter den Umständen hier in Zimbabwe zu dienen. Ich danke Euch für euer Gebet und Eure Unterstützung. Ich bin sehr ermutigt und getrost.

Das Missionsfeld

In Gebet, Fasten und Demut verbreiten wir weiter das Evangelium, was unsere Hauptberufung ist. Es gibt zur Zeit sicherlich viele Hindernisse im Land und oftmals geht die Zeit mit Kleinigkeiten verloren. Kommunikation ist sehr schlecht, Telefonie, sowie Internet. Viele Menschen können nicht zu Versammlungen kommen weil sie Hunger leiden, kein Wasser haben oder krank sind. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es kaum noch und viele müssen lange Strecken zu Fuß laufen, wobei viele zu schwach dazu sind. Elektrizität ist sehr unregelmäßig und macht das Planen nicht immer einfach, besonders die Städte sind davon betroffen. Warenmangel und Korruption nimmt immer mehr zu und wichtige Grundnahrungsmittel sind nur noch auf dem Schwarzmarkt zu bekommen, wo alles sehr teuer ist.

Konferenzen

Wir sind froh, dass es trotz aller Hindernisse hier in Zimbabwe möglich ist Konferenzen zu halten. Wir haben geistlich sehr viel erlebt, es war eine richtige geistliche Erneuerung und Erweckung in vielen Orten. Besonders war die Lage in Binga im Norden von Zimbabwe sehr traurig. Dort existiert kaum eine Infrastruktur oder Häuser, viele mussten bis zu 20 km laufen um die Konferenzen zu besuchen. Dort werden die Konferenzen unter einem Baum gehalten und die Menschen schlafen unter freiem Himmel. Das ist die primitivste Gegend in Zimbabwe. Man lebt hauptsächlich von Fisch und wilden Früchten, die es aber nicht immer gibt. Wir möchten, wenn möglich, Maismehl nach Binga transportieren (400km von Bulawayo), leider aber ist Maismehl bei uns ein Mangelprodukt, wir hoffen aber bald etwas kaufen zu können.
Schön ist es zu sehen, wie diese Menschen Gott mit Gesang, Tanz und Gebet lieben. Es werden ermutigende Botschaften der Bibel gepredigt und gegenseitig gelehrt. Hier bietet die Welt den Menschen keine große Hoffnung, sondern nur Jesus Christus. In dieser Gegend haben wir zwei Pastoren, die versuchen andere Leiter auszubilden und leiten. Wir denken, wenn die politische und wirtschaftliche Lage in Zimbabwe besser ist, diese Konferenzen zu dezentralisieren, da die Missionsarbeit sehr gewachsen ist und weiter wächst.

Vortrag an einer Theologische Hochschule

Ich war vor zwei Wochen in einer theologischen Hochschule eingeladen um über Kirche und Staat zu sprechen. Viele Gemeinden und Kirchen erkennen auch den sozial-christlichen Einfluss der Agape Mission an. Als Diener Gottes muss man solche Gelegenheiten wahrnehmen und die Gerechtigkeit Christi nach biblischen Maßstäben zu bezeugen. Ich bin froh, dass ich dies gemacht habe, obwohl ich etwas unter Druck war.

Fahrmöglichkeiten

Wir freuen uns, dass wir vor einem Monat einen guten gebrauchten 4-Rad-Antriebsbus gekauft haben. Er bereitet uns viel Freude und fährt täglich fast überall hin. Vielen Dank für Eure Unterstützung.
Seit August haben wir um die 30 Fahrräder an verschiedene Leiter ausgegeben, die überwiegend auf dem Land wohnen. Wir hoffen, bis Ende November weitere 30 Fahrräder verteilen zu können. Das erleichtert die Arbeit und spart sehr viel Zeit.

Wasserlage

Zur Zeit steht in Nketa ein 5000 Liter Wasserbehälter, um Familien dort in der Nähe zu helfen. Das ist eine kleine Hilfe für die Gesellschaft dort. Wir hoffen, dass es bald anfängt zu regnen, denn die Wasserlage ist sehr kritisch, wenn die Lage so bleibt, werden in zwei Wochen viele Wohnungen kein Wasser haben.

Kinder

Viele Kinder leiden sehr unter dieser Situation. Durch die mangelnden hygienischen Verhältnisse durch fehlendes, oder nicht ausreichendes Wasser, sind viele Menschen an Durchfall erkrankt, wobei vor allem die Kinder am schlimmsten davon betroffen sind. Wir hatten vor mehrere Kinder auf unserem Hof aufzunehmen, da wir genügend Wasser haben, das Problem ist aber, dass wir nicht ausreichend Nahrungsmittel haben. Momentan müssen wir alle Hauptnahrungsmittel aus Botswana einführen.

Medizinische Versorgung

Wir sind froh, dass wir endlich Medikamente ohne große Probleme aus Deutschland einführen können. Es ist noch im Prozess Aids Medikamente (Virustatika) aus Asien, bzw. Indien einzuführen, weil es auf die Dauer mit der deutschen Bürokratie zu schwierig wäre. Unsere Apothekerin gibt uns viele gute Ratschläge über die verschiedenen Medikamente. Die Aids Medikamente kaufen wir noch hier in Zimbabwe, wo sie sehr teuer sind. Unsere Partnerapotheke muss auch noch mit einem neuen Boden und Schränken für die Lagerung der Medikamente ausgestattet werden, was ca 2500 Euro kosten wird.

Gebetsanliegen

Ich Danke Euch für Eure christliche Liebe, die kontinuierlichen Gebete und auch für den materiellen Beistand.
Der Herr segne Euch und schenke Euch und Euren Familien Gesundheit und Seine Gnade.

In Jesu Liebe verbunden. Eure Mission in Zimbabwe und Mosambik.

Lucky und Familie


Spendenkonto:  Agape Mission e.V.,  Kto.Nr.  141 002 000,   BLZ   614 901 50  bei  VR-Bank Aalen,
Zweck: Agape-Missions Simbabwe


HIV/Aids - Projekt Agape-Missions

Stand 10/ 2007  

Medikamente

Die Agape Mission hat ein neues Projekt ins Leben gerufen, dass HIV pos. und anderen kranken Menschen die Möglichkeit bietet, mit Medikamenten versorgt zu werden.
Das Projekt sieht so aus, dass Kranke Ihre Medizin in der örtlichen Partnerapotheke in Bulawayo umsonst abholen können. Die Apothekerin ist auch Christin und stellt Ihr können und Wissen neben Ihrem normalen Alltag als Apothekerin der Mission zur Verfügung.
Um das Programm zu erweitern, muss die Apotheke noch mit extra Schränken ausgestattet werden, damit gewährleistet ist, dass die verkäuflichen von den unverkäuflichen Medikamenten (Agape Missions Medikamente) getrennt sind. Man beginnt erstmals mit einer kleinen Zahl von Langzeit- Kranken und HIV pos. Patienten um eine möglichst adäquate Therapie zu erzielen, die man aber dann ein paar Jahre betreuen wird. Es ist auch wichtig bei HIV pos. Patienten regelmäßige Bluttests zu machen um zu sehen, ob und wie die Medikamente anschlagen.
Natürlich brauchen Kranke nicht nur Medikamente, es ist auch wichtig Sie mit guter Nahrung, Vitaminen und vor allem geistlicher Unterstützung zu versorgen.

 

Aufklärung und Versorgung von HIV/Aids Patienten sowie Langzeit- Kranken

Da im südlichen Afrika die HIV-Infektionen erschreckend hoch sind, und viele Menschen an Aids sterben, ist es der Agape Missions ein besonderes Anliegen in der Prophylaxe und Betreuung mitzuarbeiten.
Momentan können die Mitarbeiter wegen der schlechten Transportmöglichkeit nur sehr selten Aufklärungsarbeit auf dem Land durchführen. Normalerweise gehen die Mitarbeiter einmal im Monat für
6 Tage aufs Land, um die Bevölkerung dort über HIV/Aids im Allgemeinen aufzuklären und auf die Wichtigkeit der Testung hinzuweisen, (Bluttest, ob man das HI-Virus in sich trägt.) bzw. unbedingt zu dieser raten.
Da es für viele Menschen ein schwieriges Thema ist, gehen die Mitarbeiter der Agape Missions sehr behutsam in drei Phasen vor:
Zuerst wird das Allgemeine der Krankheit besprochen, wie Prophylaxe, Umgang mit Kranken e.t.c. bis man dann in der zweiten Phase die Testung anspricht und die Menschen ermutigt, den Schritt zu wagen, sich testen zu lassen. In der dritten Phase bespricht man mit den Menschen, die herausgefunden haben, dass sie HIV pos. sind, wie es in Zukunft weiter gehen soll und wie die Kirche diese Menschen unterstützen wird.
Da die meisten Regierungskrankenhäuser überfüllt sind, wissen die Menschen oft nicht wohin Sie gehen sollen. Hierin sieht die Agape Missions eine wichtige Aufgabe, diese Menschen zu unterstützen, sowie mit Medikamenten als auch durch christliche Nächstenliebe.
Die Agape Missions beschäftigt 3 Vollzeit- Mitarbeiter, die sich um die HIV/Aids Programme kümmern. Da es sich bei diesem Projekt noch um ein junges Projekt handelt, sind momentan um die 20 Patienten (Überwiegend HIV/Aids Patienten, aber auch andere Langzeit Kranke) im Programm, denen wir freie ärztliche Versorgung, sowie frei Medikamente zukommen lassen. Diese Therapien sind sehr vielseitig, man braucht oft spezielle Nahrung, Transportmöglichkeiten, bestimmte Pflege und gute Seelsorger. Das Projekt lässt sich nicht nur auf Medikamente beschränken. Für die Zukunft plant man mehr Patienten in das Projekt aufnehmen zu können. Diese Patienten haben Zugang zu einem christlichen 24h- Krankenhaus, dass in der Nähe von Nketa ist und von 5-6 Doktoren geleitet wird. Das Krankenhaus ist fähig röntgenologische Untersuchungen, sowie andere Behandlungen durchzuführen. Erhalten Patienten ein Rezept für Medikamente, können sie diese in unserer Partnerapotheke abholen. In vielen Fällen übernimmt die Kirche die Kosten. Die meisten dieser Patienten kommen aus den „Rurel-Areas”, (Gebiete auf dem Land), aber auch aus Nkayi, Tsholotsho und Bulawayo.
Wir hoffen, den Menschen einen Halt in der Krankheit zu geben und ihnen in schwierigen Zeiten als Christen beiseite zu stehen, sowie ihnen das Wort Gottes zu verkünden.

von Nicola Hoffmann, Aalen
z.Zt. Agape Missions Zimbabwe


... den besten Job der Welt ...

15.11.06

Liebe Freunde,
Denjenigen von Euch die sich schon länger insgeheim überlegen in den Entwicklungsdienst zu gehen kann ich es nur empfehlen. Man hat die Gelegenheit wie wohl in keinem anderen Job (vielleicht noch Pastoren) eine Vielfalt von Aufgaben zu erledigen und verschiedenste Erfahrungen zu sammeln.
Von meinem neuesten Abenteuer will ich Euch kurz erzählen: In der Nacht von Samstag auf Sonntag hatte ich nämlich das wunderbare Glück als Hebamme zu fungieren!
Um 3 Uhr morgens bekamen wir den Anruf vom Hausmeister nebenan, dass die Frau vom Gärtner sehr krank sei und ob wir bitte einen Krankenwagen organisieren könnten. Es stellte sich heraus dass die Frau "nur" in den Wehen war, ihr eigener Mann war nicht zu Hause und der arme Hausmeister wusste nicht was tun!!!. Beim Krankenwagendienst sagte man uns, dass sie zwar gerne kommen würden - aber leider kein Benzin hätten. Wendi beschloss deshalb selbst loszufahren. Ich kam natürlich mit.
Die arme Frau lag in der Einfahrt auf dem Boden und wir wir luden sie so schnell wie möglich in Wendi's Minibus wo sie hinten liegen kann. Das Krankenhaus ist ca 8 km entfernt ,Wendi fuhr so schnell es ging, aber das baby wollte so lange nicht warten!! Zum Glück hatten wir ein paar Handtücher dabei und Wendi's handy hatte eine Taschenlampe -und so klemmte ich mir das handy zwischen die Zähne und hielt das Handtuch!! Die gute Frau (Alice) hatte zum Glück schon 4 Söhne zur Welt gebracht und deshalb kam Nummer 5 (ein Mädchen) mehr oder weniger in zwei rutschen, unkompliziert zur Welt!! WOW !! Sie fing auch gleich brav zu schreien an!! Die Nabelschnur konnten die Schwestern im Krankenhaus - das wir inzwischen erreicht hatten, noch im Auto trennen - sehr praktisch machen die das, mit zwei Plastikklemmen!! Alice kletterte aus dem Auto in einen Rollstuhl und Mutter und Kind wurden eingeliefert!! Uns wollten die Schwestern erst mal nicht weiter dabeihaben und schickten uns um 4 Uhr morgens wieder heim!! Das war wohl bislang eine meiner aufregensten Stunden im Entwicklungsdienst - wer weiss was da noch so alles kommen mag??
Morgens besuchten wir Mutter und Kind und beide sind wohlauf!!
Ihr könnt Euch vorstellen dass inzwischen alle möglichen Gerüchte in Bulwayo kursieren, und wir bekommen Anrufe von Leuten die rausfinden wollen wer von uns beiden ein Kind bekommen hat!!

Langweilig wird es einem selten in Zim! Ich habe definitiv den besten Job der Welt!!
Beste Grüsse wie immer von Eurer Helga (feet)


Gesegnete Evangelisationen in Schulen

3.12.06

Liebe Freunde,
bin übers Wochenende in der Stadt und diese Gelegenheit lässt sich Lucky nicht entgehen, um über seiner Deutschen Sekretärin ein mail an dich zu senden!! :) Mach ich natürlich sehr gerne da ich wie immer noch einen Gruss mit reinschreiben kann! Hoffe euch gehts soweit allen gut!
Bin nach 5 Monaten im Einsatz in Nkayi draussen immer noch total begeistert was sich alles entwickelt und wie viele Möglichkeiten sich in alle Richtungen auftun- in der letzten Woche konnten wir mit Sipho dem Jugendpastor in Nkayi in 2 Schulen an Gottesdiensten teilnehmen während denen alle Schüler und anwesenden Lehrer und Eltern ihr Leben an Jesus übergaben !! WOW !! das ist natürlich etwas was wir aus Deutschland nicht so gewöhnt sind aber wenn man das mal auch selber miterleben darf ist das eine ganz besondere Sache....
Hier ist es heiss heiss heiss, es hat aber schon gut geregnet und alle haben fleissig gepflanzt und hoffen auf mehr Regen.

Euch allen eine gesegnete Advents und Weihnachtszeit!!
Beste Grüsse von Helga (feet)


Agape-Missions Rundbrief November 2006

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Liebe Freunde, liebe Missionspartner,

ich grüße Euch im Namen unseres Herrn Jesus Christus. Eine Zeit lang hat das Internet bei uns schlecht funktioniert, es geht wieder, aber noch nicht so gut.

Ich freue mich, dass ich Euch wieder von der Missionsarbeit erzählen kann.
2006 ist bald zu Ende. Man staunt, was alles passiert ist. Man wird jeden Tag etwas älter und nicht mehr jünger. Die Haare werden weißer und man kann nicht mehr so schnell laufen. Mann schaut zurück und denkt an die Dinge die man hätte besser gestalten oder besser entscheiden oder sogar besser machen können.
Aber man schaut natürlich auch nach vorne und plant was man für die zukünftige Generation besser machen will. Und das sind auch meine Gedanken für die Agape Mission.
Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden. Ps 90,12.

1.  ALLGEMEINE LAGE UND AKTUELLES

1.1  Zur Zeit habe ich sehr viel Arbeit in den Gemeinden aber auch im sozialen Bereich hier in Zimbabwe. Ich bin aber dem Herrn dankbar, dass ich noch Zeit zum Gebet und Bibelstudium habe. Das ist so wichtig in der Mission, sonst wird man abgelenkt vom Dienst.
Ich bin oft eingeladen, über die Situation in Zimbabwe zu sprechen. Ich habe oft die Gelegenheit, vielen verschiedenen Persönlichkeiten aus aller Welt zu begegnen, und wo möglich nutze ich diese Gelegenheit auch über meinen christl. Glauben zu erzählen. In dieser dunklen Stunde hier in Zimbabwe weiß ich, dass der Herr bei uns ist.

1.2  Es war wunderschön während der August-Konferenz die Agape-Familie von überall wieder zu sehen. Wegen der hohen Transportkosten konnten nicht alle zur Konferenz kommen. Aber diejenigen die kamen haben eine gesegnete Zeit gehabt. Es kamen vor allem viele junge Leute von nah und fern. Sie sind die Zukunft von morgen.

1.3  Zur August Konferenz kamen zum ersten Mal neun Mitarbeiter aus Mosambik. Sie blieben nach der Konferenz noch mehrere Tage bei uns zu Hause.
Ich soll bald nach Mosambik reisen und die Gemeinden dort besuchen. Bald ist Regensaison hier im südlichen Afrika und Mosambik ist dann sehr ungünstig zu besuchen. Das ist wegen Cholera, Malaria und anderen Krankheiten. Ich kann die Reise aber nicht mehr weiter verschieben und glaube der Herr wird mich gut leiten.
Wir hoffen, in der Zukunft ein Grundstück in Maputo kaufen zu können um ein Missionszentrum dort aufzubauen, das die Koordinierung und Verwaltung der Arbeit in Mosambik besser ermöglichen soll.

1.4  Im August hatten wir Besuch aus Tanzania. Sie nahmen an unserer Konferenz teil. Sie haben auch unsere Jugend zu ihrer Jahreskonferenz im Dezember eingeladen. Ca. zwanzig junge Leute werden im Dezember Tanzania besuchen.

1.5  Im August hat uns Gerhard Knörzer aus Aalen (ein Freund und Bruder seit meiner Zeit in Aalen) mit zwei Söhnen drei Wochen lang besucht. Wir haben uns sehr gefreut. Es war so wunderbar wieder einmal Salami, Appenzeller Käse und Schokolade genießen zu können. Gerhard hat aber auch die schweren Zeiten miterlebt, speziell während der Vorbereitung zur Konferenz, als es kein Benzin im Land gab. Er hat uns dann aber sehr geholfen und konnte Benzin in Botswana für uns besorgen.

1.6  Im November soll unsere Jahresversammlung stattfinden. Es werden über hundert wichtige Delegationen aus den verschiedenen Teilgemeinden zusammen kommen. Neben Berichten über die Arbeit werden auch wichtige Verwaltungs- und geschäftliche Dinge diskutiert.

1.7  Trotzt aller wirtschaftlichen Probleme heiraten nach wie vor viele junge Leute in der Gemeinde. Es war für mich besonders ermutigend. Im September traute ich einen Hochschulprofessor. Er kommt ursprünglich aus Nkayi und kam dort vor vielen Jahren zum Glauben. Er liebt den Herrn und ist fest im Glauben und er ermutigt viele andere junge Leute in Christus.

1.8  Es bestehen immer noch schwere Versorgungsschwierigkeiten vor allem bei Benzin. Die Inflationsrate ist zur Zeit über 2000%. Irgendwie und hoffentlich bald sollte das ganze System nicht mehr funktionieren und zusammenbrechen, und dann kommt hoffentlich die lange erwartete Demokratie in Zimbabwe.

1.9  Bald ist wieder Weihnachten. Man freut sich auf das Wiedersehen mit Familie und Freunden. In vielen Ländern im südlichen Afrika wird Weihnachten groß gefeiert.
Nicht mehr hier in Zimbabwe. Viele Kinder haben keine Familie, oder kein richtiges Zuhause. Wegen der wirtschaftlichen Probleme leben tausende von Familien von einander getrennt. Oft arbeiten die Eltern im Ausland: zum Beispiel der Vater in England, die Mutter in Australien und die Kinder gehen in Zimbabwe in die Schule. Viele werden nicht zusammen sein über Weinachten.
Unsere größte Freude und Trost ist, dass Christus wurde für uns geboren wurde und in diese Welt kam, um uns mit Gott zu versöhnen. Am wichtigsten ist, dass Er in unseren Herzen lebt und wir deshalb den Trost des ewigen Lebens und Frieden mit Gott haben.

2. AUSDEHNUNG DER MISSIONSARBEIT

2.1  Unser HIV/ AIDS- Programm hat gut begonnen und wir sind selber erstaunt. Etliche Menschen die bereits am sterben waren sind wieder stark und können für ihre Familien da sein. Dafür sind wir dem Herrn so dankbar. Leider können wir im Moment nicht mehr Patienten aufnehmen wegen den begrenzten Möglichkeiten.
Vor kurzem kamen Pastoren und Gemeindearbeiter aus verschiedenen Gemeinden und Kirchen zusammen um über unser HIV/AIDS-Programm zu erfahren und zu lernen. Es ist erstaunlich zu sehens wie einfach und effektiv alles funktioniert und in relativ kurzer Zeit koordiniert werden konnte.
Viele Gemeinden und Kirchen wollen nun ähnliche Programme in ihren Ortschaften einführen. Die Kirche Jesu hat eine große Aufgabe hier in Zimbabwe. Wenn die zivilen Strukturen auseinanderbrechen finden die Menschen Hilfe in verschiedenen Kirchen und Gemeinden. Die Agape Mission ist auch sehr engagiert in der Seelsorge und Weiterbildung für die betroffenen Familien, besonders der Frauen. Seit vier Wochen machen ca. 60 Frauen einen Schneiderkurs, etliche von ihnen sind HIV-positiv und bekommen Medikamente. Dieses Programm ist eine Zusammenarbeit zwischen der Agape Mission und dem „Bulawayo Projects Centre”.

2.2  Wie ich schon vor etlichen Jahren geschrieben habe, ist unser Ziel nach wie vor stabile eigenständig Gemeinden aufzubauen, die vor allem auch ihren eigenen Pastor am Ort unterstützen können. Wegen der vielen wirtschaftlichen Probleme ist das allerdings nicht sehr leicht. Wir streben aber dort hin und mit der Zeit wird der Herr uns zum Ziel bringen. Es gibt schon große Gemeinden in anderen Ortschaften, von denen man erwarten kann, dass sie selber durchkommen. Im Moment helfen wir vor allem jungen Pastoren/ Gemeinden und konzen-
trieren uns nach drei Jahren auch wieder vermehrt auf neue Gemeindegründungen.

2.3.1 Ein neues Programm der Agape Mission hat sich für den Nkayi Distrikt ergeben. Es heißt „Bridgebuilder Career Guidance”.
Schon seit Jahren sind wir in der Ausbildung junger Menschen in verschiedenen Projekten involviert. Speziell in den letzten 3-5 Jahren wurde es aber immer deutlicher, dass viele Schulabgänger keine feste Vorstellung haben was für einen Beruf sie ergreifen wollen, bzw. welche Möglichkeiten sie zur Verfügung haben.

Die Österreichische Organisation für Entwicklungszusammenarbeit (HORIZONT3000) wird uns beim Aufbau und der Implementierung dieses Projekts für die nächsten zwei Jahre mit einem Entwicklungshelfer unterstützen. Ihr Name wird euch bekannt vorkommen: Helga Landsmann. Helgas Arbeit im "Ekuthuleni Carpentry Projekt" läuft weiterhin unter der kompetenten Leitung ihres Nachfolgers Mishack Mugiyo.

Als „Bridgebuilder” wird Helga zusammen mit einem Mitarbeiter in einem zur mobilen Werkstatt ausgerüsteten Allradfahrzeug alle weiterführenden Schulen im Nkayi Distrikt besuchen. Vor Ort werden zusammen mit Schülern und Lehrern Schulmöbel repariert und gleichzeitig allgemeine Weiterbildungswege aufgezeigt und individuelle Hilfestellung bei der Berufswahl geleistet.

Das Programm wurde nach Vorstellung des Projektes in den 21 weiterführenden Schulen und offiziell bei der Schulbehörde sehr positiv aufgenommen und uns wurde alle Unterstützung zugesagt. Dies wiederum öffnet die Türen zu vielen weiteren Möglichkeiten, speziell der Evangelisation. Geplant sind u. a. die Vorführung von Filmen. Helga und Team werden eng mit den lokalen Pastoren vor Ort zusammenarbeiten.

Die Türen zur Ausbreitung des Evangeliums sind in Zimbabwe weit offen, wir wollen weiter hindurchgehen.

3. PLÄNE FÜR DIE ZUKUNFT

Wir planen für die Zukunft nicht mit den gegenwärtigen Problemen Zimbabwes im Fokus, sondern mit der Gnade Gottes wollen wir viel weiter schauen. Es wäre schade, einfach zu resignieren und nicht mehr für die Zukunft zu planen. Wir sind Gott dankbar für die gegenwärtige Infrastruktur.
Wenn alle Agape Missions Partner in der Zukunft nur Videos oder DVDs zur Erinnerung an die gute Arbeit hätten wäre das sehr traurig und auch sehr schade für unsere Kinder und Nachkommen. Wir glauben, dass Gott die Arbeit der Agape Mission mit gutem Grund und großem Einfluss hier in Zimbabwe eingesetzt hat. Das alles konnte mit sehr begrenzten finanziellen Mitteln in einer relativ afrikanischen Situation erreicht werden und inzwischen besteht eine sehr gute Infrastruktur.

3.1  Aus diesem Grund denken wir, dass unsere Arbeit auch langfristig weiter bestehen könnte, wenn wir hundert oder zweihundert Missionare zurück lassen. Um die Infrastruktur dafür allerdings weiter zu verbessern, denken wir deshalb an ein College. Dieses College soll akademische, handwerkliche und theologische Ausbildung anbieten. Im Englischen Ausbildungssystem ist das machbar. Bitte betet mit uns für diese Pläne.

3.2  Ab Januar 2007 wollen wir eine 3-monatliche Zeitschrift veröffentlichen. Sie soll VOICE OF HOPE (STIMME DER HOFFNUNG) heißen. Der Inhalt wird drei Sprachen enthalten: Englisch, Ndebele und Shona. Der Grund dafür: Die Agape-Familie wächst und ich kann längst nicht mehr alle mit dem gesprochenen Wort erreichen, ich kann nicht mehr alle jeden Sonntag besuchen. Viele wissen nicht mal wie und wann die Agape Mission anfing. Viele sind weit weg von großen Städten und bekommen wenig christliche Nachrichten mit.
Der Inhalt soll sehr umfangreich und informativ sein und verschiedene Themen behandeln. Wir werden auch Ferngrundbibelkurse durch die Zeitschrift anbieten. Es werden verschiedene christliche Autoren, Bibellehrer, Theologen und christliche Akademiker dazu beitragen.
Die erste Ausgabe wird etwas schwieriger werden, aber nach und nach werden wir eine qualitativ hochwertige Zeitschrift herausgeben.
Bitte betet für dieses Projekt, dass es erfolgreich wird.

3.3  Unsere Homepage hat eine Zeit lang nicht funktioniert, weil unsere Agentur ihre Gebühren nicht bezahlt hatte. Sie ist seit kurzem auf einem deutschen Server unter www.agapemissions.org zu erreichen

4. GEBETSANLIEGEN

  1. Das Land, die Menschen sehnen sich nach Frieden und nach Freiheit. Die Menschen sind wie Sklaven in ihrem eigenen Land. Es ist traurig zu sehen, wie viele Menschen leiden müssen und es kommt von nirgends Hilfe. Aber wir sind überzeugt, dass unsere Hilfe von Gott kommen wird. Oft unterschätzen wir die Kraft des Gebets, aber wir wissen, es wird wieder gut sein. Der Herr aller Herrn, der Herr über Himmel und Erde, wird antworten werden. Lasst uns nicht müde werden betet weiter für Zimbabwe!
  2. Unsere Jahresversammlung kommt bald und wir brauchen Weisheit von Gott, denn wir müssen wichtige Entscheidungen treffen.
  3. Die Regensaison beginnt im November. Sollte es nicht genügend regnen, dann wird die Situation unvorstellbar schwierig Betet, dass wir genügend Regen bekommen.
  4. Die Vorbereitung der Zeitschrift wird viel Energie, Kreativität und finanzielle Möglichkeiten erfordern. Bitte betet, dass sie erfolgreich wird und viele Menschen erreichen kann.
  5. Betet für meine Reise nach Mozambik um Bewahrung und Vollmacht.
  6. Über alles betet bitte für die Verbreitung und Verkündigung des Evangeliums, denn der Mensch lebt nicht allein vom Brot. Auch in der tiefsten Not des Landes bringt das Evangelium Heilung und Hoffnung. Wir wollen unseren Teil tun und das Evangelium den Menschen weiter sagen.

5. SCHLUSS

Ich staune jeden Tag trotz aller Schwierigkeiten, wie gut der Herr ist. Wir sind jeden Monat versorgt. Alle unsere Programme werden erfolgreich durchgeführt. Wir erfahren die Liebe des Herrn und Seine Treue.
Wir danken Euch und wir danken dem Herrn für Euch, wir danken Ihm für Eure Liebe, für Eure Gebete und für Eure finanzielle Hilfe. Möge der Herr Euch segnen, bewahren und Gnade schenken.
Wir beten für Euch.

In Jesu Liebe verbunden, Euer Missionar und Bruder in Zimbabwe,

Lucky Moyo


Spendenkonto:  Agape Mission e.V.,  Kto.Nr.  141 002 000,   BLZ   614 901 50  bei  VR-Bank Aalen,
Zweck: Agape-Missions Simbabwe


Bericht von Gerhard Knörzer über seine private Missionsreise im August 2006 nach Simbabwe


Inflation
Die Inflation ist ein riesiges Problem. Ich höre von einem Preis für Mais, der das Fünffache von dem vor zwei Wochen beträgt, der Liter Benzin kostet umgerechnet inzwischen 3 EUR.
Eine Währungsreform mit neuen Scheinen soll der Inflation abhelfen: die letzten drei Nullen werden bei den neuen Scheinen weggelassen. Als Finanzlaie kann ich mir nicht vorstellen, dass dadurch das Problem gelöst wird. Die Umstellung kommt, überall im Land wird an Roadblocks (Straßensperren) nach „größeren Bargeldmengen” gesucht (man darf nicht mehr als 100 Mill. Zim$ mit sich führen, das entspricht ca. 350 EUR nach offiziellem Wechselkurs), denn man macht diese Leute für die Inflation verantwortlich.
Während der letzten Tage bevor die alten Scheine ungültig werden, spielen sich dramatische Szenen ab. Alte Leute, die kein Bankkonto haben, können nicht auf irgendwelchen Banken ihre Scheine eintauschen, sondern müssen in die großen Städte zur Zentralbank. Dort sind ewig lange Warteschlangen - sie sind fast gezwungen, in den Schlangen zu übernachten.

Gesundheitswesen
Wir fahren an einem Krankenhaus vorbei. Es wurde neu erbaut - und geschlossen, denn es gibt kein Personal. Im anderen Krankenhaus in Bulawayo streiken die Ärzte, so erzählt man mir. Am Besten, man wird nicht krank. Gleich am zweiten Tag unseres Aufenthaltes stirbt der Nachbar unserer Gastgeber an Tuberkulose und hinterlässt seine Frau und zwei Kinder, am Tag nach unserer Abreise stirbt die Tochter des Pastors Shedrek an Hirnhautentzündung.

Strom- und Wasserversorgung
Stundenlange Stromausfälle sind an der Tagesordnung. Sind die Frauen gerade beim Kochen, heißt es Holzfeuer machen. Was machen die Leute in den Städten ? Wenn man nicht gerade ein eigenes Bohrloch hat, sind die Wasserausfälle ein riesiges Problem.

Straßenverkehr
Manche Straßen sind katastrophal. Sogar eine Straße, die auch zu einer Goldmine führt, wird nicht ausgebessert, man fährt langsam Slalom zwischen den tiefen Schlaglöchern oder kriecht vorsichtig hindurch, was die Fahrzeit enorm verlängert. Die Fahrzeuge sind zum Teil in katastrophalem Zustand, das Fahren bei Dunkelheit wird wegen der total vernachlässigten Fahrzeugbeleuchtungen zur Mutprobe.

Reiseschikanen
N. will über die Ferien nach Johannesburg zu Ihrer Verwandtschaft. Am ersten Tag muss sie umkehren, weil im Bus kein Platz mehr ist. Am nächsten Tag kann sie dann die 300km bis zur Grenze fahren, aber angeblich seien ihre Papiere nicht in Ordnung. Sie sind jedoch in Ordnung. N. vermutet sehr stark, dass Schmiergeld erwartet wurde, was sie aber nicht unterstützt. So kehrt sie wieder um. Ich bewundere ihre Haltung: Dann soll es eben nicht sein, dann hat Gott einen anderen Plan.

Treibstoffmangel und Gemeinde-Sprossung
Benzin und Diesel werden immer knapper. Wir befürchten große Transportprobleme (Personen und Waren), gerade auch bzgl. einer bevorstehenden Konferenz. Einen öffentlichen Busverkehr gibt es nicht mehr, die privaten Kleinbusse sind hoffnungslos überfüllt. Solche Kleinbusse, die bei uns drei Sitzreihen haben, haben dort fünf und pro Reihe sitzen sicherlich nicht nur drei Personen.
Wir beschließen, aus Botswana Benzin und Diesel zu importieren. Durch allerlei Schwierigkeiten und Schikanen wird daraus eine 17-stündige Unternehmung. (s. separater Bericht Treibstoffimport aus Botswana hautnah erlebt)
Einen positiven Nebeneffekt hat der Treibstoffmangel: Weil man zum Gottesdienst nicht mehr so weite Wege zurücklegen kann, werden die Gemeinden dezentralisiert, somit finden an neuen Plätzen Gottesdienste statt. Die Gemeinde in Nketa ist dreigeteilt: die anderen beiden Gruppen treffen sich anderswo in einem Zelt bzw. gemieteten Raum. Eine aus demselben Grund entstandene Sprossung der Gemeinde von Gumtree habe ich auch besucht. Eine Gruppe von fast 20 Frauen fuhr am Sonntag eine halbe Stunde auf der Ladefläche eines Kleinlasters dorthin, um dort den Gottesdienst zu gestalten und die Glaubensgeschwister zu ermutigen.

Wohnhaus von Fam Moyo und Nebengebäude in Gumtree
Das Haus liegt auf einer sehr schönen Anhöhe, es sieht aus wie eine Villa, ist aber alt und sehr einfach ausgestattet.
Die Nebengebäude sind eine kostenlose Zugabe, denn sie waren völlig verwahrlost. Ursprünglich als Stallungen, später als „Speditionsunternehmen” genutzt waren sie voll Dreck, Öl, Gerümpel und Schrott. Inzwischen sind sie der Trumpf des Anwesens. Wohnräume für Gäste, Seminare, Kinder- und Jugend-Camps mit Gemeinschaftsräumen, die ehemalige LKW-Werkstatt wird zum kirchenähnlichen Versammlungsraum umgebaut. Keine Ruine wird abgerissen, sondern sinnvoll aufgebaut, z.B. zu sanitären Anlagen bzw. zum Ziegenstall. Ein leistungsfähiges Bohrloch übernimmt die Wasserversorgung des gesamten Anwesens. In einem sehr großen Becken werden Fische gezüchtet, der große Gemüsegarten kann ausreichend bewässert werden.

Schreinerei in Gumtree
Vor dem Gebäude, wo die selbständigen Schreiner tätig sind, werden inzwischen auch Schlosserarbeiten verrichtet, z.B. werden Stuhlgestelle zusammengeschweißt, anschließend (von Hand) lackiert und mit Polstern versehen. Bis jetzt findet in diesem Gebäude sonntags auch noch der Gottesdienst statt. Aber das Kirchengebäude nebenan ist im Rohbau, die Dachkonstruktion ist auch schon drauf und bis zur Regenzeit kann hoffentlich das Dach gedeckt werden, ebenso das Dach des neu erbauten Kindergartens.

Kleinlaster
Ursprünglich war geplant, ein Fahrzeug aus Japan zu kaufen. Aber aufgrund einer Reklamation bei einem früher gekauften Fahrzeug wurde Rabatt gewährt. So reichte der zur Verfügung stehende Betrag mit einer kleinen Aufstockung zum Kauf von drei Kleinlastern: wirtschaftliche, vielseitige Fahrzeuge in gutem Zustand.

Pastorentreffen
30 Pastoren waren nach Gumtree geladen, aufgrund der Treibstoffknappheit konnten nur ca. 25 kommen. Die neu gerichteten Nebengebäude waren ideal dafür. Vor allem die Konferenz wurde an diesem Termin vorbereitet.

Konferenz in Nketa
Am 21. August begann die jährliche Konferenz im Missionszentrum in Nketa. Natürlich hatte die schwierige Versorgungslage auch hier ihre Auswirkungen, z.B. dass Teilnehmer hunderte von Kilometern aus allen Himmelsrichtungen abgeholt werden mussten, weil keine Mitfahrgelegenheit mit öffentlichen Verkehrsmitteln bestand. Zwischendurch war auch die Verpflegung gefährdet, bis Mais- und Rinder-Spenden von den ländlichen Gemeinden eingingen. Wir konnten die ersten zwei Tage miterleben, die der Jugend gewidmet waren. Am Dienstag Abend gab es eine Menge musikalischer Beiträge von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus allen möglichen Gemeinden. Lucky ermutigte in seiner Predigt die jungen Menschen, dass sie in der sehr schwierigen Situation Simbabwes für Gottes Plan eine sehr wichtige Rolle spielen.
Die Menschen kommen vor lauter Beschaffungsproblemen und Schikanen nicht mehr zu einem kreativen oder konstruktiven Gedanken. Um so mehr staunte ich, wie die Menschen in den Gemeinden dort ihre Situation meistern : Das sichere Vertrauen auf Gott und seine Hilfe, die sie auch erleben, sowie das gegenseitige Helfen. In einer Zeit ohne Perspektiven singen sie weiterhin fröhlich ihre Lieder in den Gottesdiensten und erzählen weiter, was sie mit Gott erlebt haben. Die Botschaft, die gepredigt wird, ist einfach, klar und prägnant. Die Gemeinden wachsen überdurchschnittlich und die Christen verschiedener Konfessionen werden durch die Not miteinander verbunden. In dieser Hinsicht können wir Europäer viel von Ihnen lernen. Wo andere resignieren, fangen sie neue Projekte zur Selbstversorgung und Berufsausbildung an. Es ist zu hoffen, dass dieses Mugabe-Drama bald ein Ende hat, dann werden diese Gläubigen einen wertvollen Beitrag zum Wiederaufbau leisten. Aber zum weiteren Durchhalten brauchen sie eine Menge Gebet, Unterstützung und Ermutigung.

Treibstoffimport aus Botswana hautnah erlebt
Für das Fahrzeug, welches das Land verlässt, muss bei der örtlichen Polizei ein Formular ausgefüllt werden, die Polizisten kontrollieren genau Fahrgestell- und Motornummer. Weil P. das Fahrzeug fährt und nicht der Fahrzeughalter, muss ihm der Fahrzeughalter eine Vollmacht ausstellen. Diese war dummerweise auf das falsche Fahrzeug ausgestellt, was nachher an der Grenze ein Riesentheater verursachte.
Nun erst mal noch 25 Liter tanken. Wir sind uns unserer Sache sicher, schließlich haben wir einen Benzingutschein und können an einer Tankstelle ohne Warteschlange tanken - denken wir. Falsch gedacht, denn dort füllt gerade der Tanklastzug nach und zwar mit Schwerkraft, nicht mit Pumpe, was ca. eine Stunde dauert.
Wir machen uns also mit dem Kleinlaster auf den Weg, 100km bis zur Grenze, weitere 100km bis zur nächsten Stadt Franzistown, vier Fässer mit je 200 Litern Fassungsvermögen auf der Ladefläche. Auf dem Weg zur Grenze müssen wir durch vier der weiter oben erwähnten Roadblocks, wo Polizisten nach „größeren” Bargeldmengen suchen. Glücklicherweise gibt es dabei auch Polizisten, die selbst nicht so hinter diesen Anordnungen stehen und sie durchsuchen etwas schneller, dem Schein nach, denn ihr Boss beobachtet sie.
Eine Grenze passiert man nicht einfach dadurch, dass man dem Beamten aus dem Auto einen Pass reicht, nein, man muss auf Simbabwe-Seite und Botswana-Seite ins Grenzgebäude, Formular ausfüllen, vor dem Schalter Schlange stehen und seinen Pass stempeln lassen. P. empfiehlt mir dringend, meine Kamera als vorübergehende Ausfuhr zu deklarieren, damit ich am Abend dafür nicht Zoll zahlen muss. Also noch ein Formular und nochmals anstehen. Für mich hat Deutschland inzwischen seinen Weltmeistertitel in Bürokratie verloren.
Diese Straße in Simbabwe ist erstaunlich gut, es ist eine der Hauptverbindungsstraßen im Land, aber in Botswana erwarten uns viele Bodenwellen, die Rückfahrt mit dem voll beladenen Fahrzeug macht mir etwas Kopfzerbrechen.
In Franzistown heißt es erst mal Geld holen. Wegen aller Schikanen haben die Banken inzwischen geschlossen, also bleibt der Geldautomat. Endlich beim vierten Automaten wird die Karte akzeptiert. Es folgen ein paar Lebensmitteleinkäufe und ein Imbiss, dann geht es ab zur Tankstelle. 800 Liter abzufüllen dauert natürlich auch seine Zeit, somit ist es recht spät geworden.
P. nimmt auf dem Weg zurück zur Grenze ein paar Anhalter mit, auch damit die Lebensmittel scheinbar auf mehrere Personen aufgeteilt werden können und nicht verzollt werden müssen. Mit der Ladung können wir nur langsam fahren, um 21:53 Uhr kommen wir an der Grenze an. Erst jetzt verraten mir P. und S., dass die Grenze um 22 Uhr schließt, sie wollten mir ersparen, dass ich nervös werde. Wären wir zu spät gekommen, so hätte ich außer der Übernachtung im Auto noch ein weiteres Problem mit meinem Einmalvisum bekommen. Natürlich ist jetzt eine sehr lange Schlange vor dem Grenzbüro. Zu den üblichen Formalitäten kommt jetzt noch die Deklaration des Benzins und Diesels. Nach Hochrechnung der letzten Importe rechnet S. mit ca. 2 Millionen Zim$ Zoll. Am Ende bekommen wir die Rechnung von 9 Millionen, mehr als wir dabei haben. Nach offiziellem Kurs, der neben dem Schalter aufgelistet ist, wären das 36 US$, aber man will uns 150 US$ abknöpfen... Uns wird vorgeschlagen, hier zu übernachten, was natürlich nicht ungefährlich ist, und morgen das Geld für den Zoll zu beschaffen. Schließlich ringt sich S. zu einer weiteren Alternative durch, nämlich ihre letzten botswanische Pula zu opfern, ihre letzte stabile Währung, die sie hat. Nach der Bezahlung hat der Grenzbeamte aber ein Herz: als sein Chef nicht in der Nähe war, verkauft er uns die Hälfte der Pula wieder zu einem sehr guten Kurs. Wir sind die letzten, welche die Grenze verlassen, es ist ca. ein Uhr. Ich mache eine Schätzung, wann wir ankommen werden - wie dumm von mir. Denn schon wieder taucht eine Roadblock vor uns auf. Wir kommen glimpflich durch, aber ich bin entsetzt über das, was ich sehe: Einer dieser überfüllten Busse steht am Straßenrand, alle Fahrgäste mussten aussteigen. Das Gepäck, das auf dem Dachgepäckträger vier- bis fünflagig verstaut war, war abgeräumt, durchsucht und wurde gerade wieder mühsam aufgeladen.
Einige Kilometer vor Bulawayo ca. zwei Uhr nachts: wir warten ca. 45 Minuten lang 150 Meter vor einer Roadblock und fragen uns, warum es nicht weiter geht. Etwas später wissen wir Bescheid: ein weiterer dieser Busse war vor uns, die Situation dieser Leute bringt meine Fäuste zum Ballen, meine Zähne zum Knirschen, die Wut kocht in mir. Drei Uhr dreißig kommen wir an. Wenn ich künftig in Deutschland innerhalb weniger Minuten mein Auto voll tanke, werde ich noch oft an diese 17 Stunden Beschaffungs-Odyssee denken.



Spendenkonto:  Agape Mission e.V.,  Kto.Nr.  141 002 000,   BLZ   614 901 50  bei  VR-Bank Aalen,
Zweck: Agape-Missions Simbabwe